5 Fragen, wie viel Zeit ihr in Bewerbungsprozesse steckt oder zu stecken bereit seid

Time is money…

Angenommen, ihr seid aktiv auf Jobsuche:

  1. Wie viel Zeit investiert ihr im Durchschnitt in eure Bewerbung (vom Verfassen eures CVs über das Motivationsschreiben bis hin zum Versenden der Bewerbung via Mail oder Bewerbungs-Tool) ?1354745316176
  2. Ändert sich diese Investition für euch, abhängig davon ob ihr akut oder sporadisch auf Stellensuche seid?
  3. Wie lange würdet ihr warten wollen, bis ihr eine Rückmeldung auf eure Bewerbung bekommt? (Und damit meine ich nicht eine Empfangsbestätigung, sondern eine qualifizierte Reaktion, ob ihr euch ein wenig gedulden müsst, ob ihr eingeladen werdet oder eine Ablehnung erhaltet).
  4. Fändet ihr es seltsam, wenn ihr schon am nächsten Tag eine Rückmeldung bekämt? So nach dem Motto: dann hat sich die Person am anderen Ende des W-Lans sicherlich nicht genügend Zeit für mein Dossier genommen… .  Nur damit kein Missverständnis aufkommt: eine Bewerbung intensiv zu studieren, um ein qualifiziertes Feedback geben zu können, dauert keine 24 Stunden *smile*
  5. Und zum Schluss noch die ultimative Frage zum Thema Zeitinvestition: Angenommen, ihr müsstet euch in einem Online-Bewerber-Tool registrieren – für diejenigen, die sich bei uns schon mal beworben haben also nichts Neues- : Würdet ihr zusätzlich gewillt sein, vorab ein kurzes online-Assessment zu machen? Zeitaufwand: ca. 10 Minuten?

Enough is enough

Jetzt habe ich genug gefragt! Ich freue mich auf eure Antworten!

PS: Kleine Story am Rande:

Eine Kollegin von mir beklagt sich, dass sie schon seit 3 Wochen intensiv auf Stellensuche ist und so gut wie nie zu Interviews eingeladen wird, obwohl sie doch so gut auf die Stellen passen würde. Auf meine Nachfrage, wie viel Zeit sie in ein Anschreiben steckt, kam die spontane Antwort: „5 Minuten. Ich ändere die Namen der Ansprechsperson und der Firma und schick es ab“. Warum schmerzt hier mein Recruiter-Herz?