Swisscom Trainee-Programm «Get in Touch» – Ein Programm, das spannender ist als der Titel verspricht

Du studierst gerade im letzten Jahr an einer Hochschule oder Uni? Vielleicht sogar etwas mit Informatik oder Technik? Und du weisst nicht, in welchem Gebiet du nach dem Abschluss durchstarten willst? Dann lies jetzt weiter!

Es war einmal vor (gar nicht allzu) langer Zeit…

…da wusste die Ramona nicht so genau, womit sie nach dem Studium ihre Brötchen verdienen sollte. Zum Glück hat sie am together IT Day in Zürich die Swisscom getroffen, die mit einem Team aufgefahren ist, bei dem alle Diversity-Manager im Lande Blass vor Neid geworden wären. So begann die Geschichte zwischen ihr und der Swisscom und wie es scheint, gleicht sie mehr einem Märchen als einer langweiligen Direkteinstiegsgelegenheit. Aber lest selber:

Zum Durchstarten braucht es zunächst einen Arbeitsvertrag: Der Selektionsprozess

Im Jobportal bewirbst du dich ganz einfach online – eine gute und vielleicht nicht ganz alltägliche Bewerbung erhöht sicherlich deine Chancen. Bei mir war es so, dass sie mich danach tatsächlich zu einen ersten Gespräch eingeladen haben. Und wenn man dort überzeugst, dann geht’s weiter zum Selection Day. Hier kämpfst du mit weiteren Bewerberinnen und Bewerbern um einen der zehn begehrten Plätze im Trainee-Programm. Eventuell wirst du spontan etwas präsentieren müssen, vielleicht musst du vor den Experten deine Teamfähigkeit beweisen. So wichtig zu wissen ist das alles nicht – wenn du es soweit schaffst, zählt sowieso deine Persönlichkeit. Sei du selbst und verstelle dich nicht. Einerseits merken die HR-Profis das sofort, andererseits ist man wirklich an deiner Person interessiert. Falls du auch diese Hürde überstehst, lernen wir uns bald kennen – ich freue mich darauf!

Swisscom Trainee – ein perfekter Status zum Start!

Am 1. Oktober 2012 bin ich also mit neun weiteren Trainees ins Programm gestartet: Eine Woche Einführung musste reichen, um den Grosskonzern mit 19’000 Mitarbeitenden kennenzulernen. Danach starteten alle zehn in ihrem ausgewählten ersten Projekt. Dieses konnte man bereits vor dem Programmstart auswählen – und das aus einer Liste mit rund 100 (!) Einsatzmöglichkeiten… Zunächst war die Unsicherheit gross: Entspreche ich den Erwartungen? Welche Aufgaben muss ich genau übernehmen? Mit wem werde ich zusammenarbeiten? Doch schnell wird klar, dass man die Erwartungen sowieso erfüllt, wenn man eingestellt wurde und man sich auch schnell an den neuen Status gewöhnt. Dieser erlaubt es einem, sich mit den interessanten Personen zu treffen, die man wirklich kennenlernen will. Den Satz «Hallo ich bin Trainee, erzählst du mir bei einem Kaffee, was du den ganzen Tag so machst?» kann man leider nur in diesem Jahr verwenden und entsprechend häufig soll und darf man dies tun. Das Resultat ist ein persönliches Netzwerk, das man sich innerhalb des Unternehmens aufbaut. Es gibt aber noch viele weitere Vorteile vom Trainee-Programm.

Zehn gute Gründe, warum ein Trainee-Programm zu empfehlen ist

  • Alle vier Monate wechselt man die Abteilung und lernt so drei verschiedene Gebiete, Teams, Mentalitäten, Projekte und weitere Eigenheiten kennen.
  • Gleichzeitig lernt man sich innerhalb der Trainee-Gruppe besser kennen. Man merkt, dass diese Truppe mit Bedacht rekrutiert wurde, denn alle verstehen sich bestens, obwohl komplett unterschiedliche Typen…
  • Man kann sich austoben und zwar schnell: Das Vertrauen ist riesig, man kann die eigenen Ideen sofort einbringen. Natürlich trägt man die Konsequenzen aus seinem Handeln und übernimmt dadurch schnell Verantwortung.
  • Man erhält die Chance, ein bereichsübergreifendes Netzwerk aufzubauen.
  • Die Trainee-Alumnis unterstützen die Trainees gerne bei allen möglichen Eventualitäten. An Weihnachten und beim Abschlussevent treffen sich immer alle.
  • In unserem Jahrgang erhalten zwei Trainees die Möglichkeit, vier Monate in unserem Outpost im Silicon Valley zu verbringen. Wenn das kein Ansporn ist…!
  • Inoffiziell weiss man bereits zu Beginn, dass man am Ende gemeinsam ein kleines Trainee-Abschluss-Reisli unternehmen wird. Soziale Interaktion und beruflicher Erfolg sind also tatsächlich kombinierbar!
  • Viele Extras und Zusatzprogramme wie eine reale Case Study, Mentoren-Programm, Zielvereinbarung und Standortbestimmungen, Workshops, Shadowing oder gemeinsame Events und Essen machen das Jahr zusätzlich interessant. Manchmal läuft ziemlich viel parallel – aber es soll ja niemandem langweilig werden!
  • Dieses Jahr ist ein wunderbarer Start für deine zukünftige Berufskarriere – und zwar dort, wo es dir gefällt! Du musst dich also nicht auf eine Überraschung einlassen und in einer fremden Firma irgendeinen Einstiegsvertrag unterschreiben.
  • Vielleicht erweiterst genau DU ab Oktober 2013 den zehnten Vorteil des Trainee-Programms in diesem Blog?

Und was steht im Kleingedruckten?

Keine Angst, alle spielen mit offenen Karten. So erhältst du für deinen Job auch ein faires Gehalt. Manchmal ist es zwar kein Zuckerschlecken, aber man wird ja nicht fürs Nichtstun bezahlt. Einige Punkte sind dementsprechend auch weniger schön:

  • Alle vier Monate wechselt man die Abteilung: Und muss so das Projekt, auf dem man gerade mit vollem Einsatz arbeitet und das man nun endlich komplett verstanden hat, wieder verlassen. Aber eigentlich ist das kein Nachteil, man muss es nur als Chance betrachten.
  • Es wird einem gesagt, dass das Programm ganz schön hart sei, man oft mehr arbeite als die anderen und Trainee-Sein ganz bestimmt kein Nine-to-Five Job sei. Das ist tatsächlich wahr. Aber weil es so viel Spass macht, merkt man diese Strapazen gar nicht!
  • Weitere Nachteile existieren nicht. Und wenn du mir dies nicht glaubst, frag doch die anderen!!
  • Um in den Genuss dieser nicht vorhandenen Nachteile zu kommen, musst du dich schon selber bewerben.

Und jetzt?

Am besten schaust du dir das Video des letztjährigen Trainees Sebastian Barthlome an, um dir ein noch realeres Bild des Trainee-Programms zu machen. Falls du weitere Fragen hast, darfst du mich gerne kontaktieren.