Wie bloggt man eigentlich?

Ein paar Tipps, wie man seine Blogger-Unschuld verliert

Die Idee, einen Blog zu gestalten und dann auch noch selber drin zu schreiben, stammte nicht von mir. Aber sie hat mich, seit dem sie „in der Welt war“, nicht mehr losgelassen und vor allem hat sie mich fasziniert.

Die Gründe, warum es diesen Blog gibt, sind zahlreich. Aber das ist es nicht, thinkingwas mich seit dem beschäftigt. “Wie blogge ich denn nun?”… das ist hier die Frage. Bloggen im Allgemeinen heisst für mich, frei von der Leber schreiben zu können, ohne dabei gedankenlos zu sein. Es heisst für mich, meine Meinung sagen zu dürfen, ohne dabei Stil und Anstand aus den Augen zu verlieren (was so manch einer bei Facebook leider nicht so genau nimmt). Es heisst für mich, Reaktionen von der Aussenwelt zu erwarten, ohne gleich zu verzweifeln, wenn niemand den Beitrag liked, shared oder kommentiert (aber hoffentlich wenigstens liest…bitte!)

You are not alone!

Was mich jederzeit beruhigt: Ich bin nicht die erste Bloggerin, die sich (privat und öffentlich) die Frage stellt, wie man eigentlich bloggt. Vor allem, wenn ich vor dem berühmten ersten Satz sitze und nicht weiss, wie ich anfangen soll. Und wer kennt sie nicht, die Sorge: „Worüber soll ich denn jetzt eigentlich schreiben?“.  Einer unserer Blogger mailte mir kürzlich, er habe eine Schreibblockade und er melde sich wieder, wenn sie vorbei sei. Was soll ich machen? Druck ausüben ist in diesem Fall wahrscheinlich nicht hilfreich. Was würde ich in einem solchen Fall machen? Viel lesen und mich inspirieren lassen. Themen gibt es immer und überall und wenn sie für mich relevant sind und ich denke, dass dies auch für die potenziellen Leser so sein wird, dann wird mir hoffentlich das Darüber-Schreiben auch nicht schwer fallen.

Viele Blogger geben wertvolle Tipps, was man beim Bloggen beachten sollte. In 3 Worten zusammengefasst: der Inhalt zählt.

In der Schweiz sieht und liest man oft von Buckmann: Der Person, die den Rekrutierungsprozess mal auf den Kopf gestellt hat. Was ein kariertes Sacko mit Bloggen zu tun hat, erfahrt ihr hier. Bei ihm lernt man auf amüsante Art, was Bloggen von Bloggern alles abverlangt.

Wenn ich jetzt noch meinen *Senf* dazugeben darf zur Reihe von all den wertvollen und sich zum Teil auch wiederholenden Tipps und Tricks: Fang einfach an! Auch wenn der erste Beitrag nicht state of the art ist und der content eventuell nicht ganz so king ist…. das Erfolgserlebnis stellt sich schnell ein, denn das grosse Werk liegt vor dir: dein erster Blogbeitrag!

 

Weitere Tipps sind willkommen!

Zugegeben: Ich lese mehrheitlich HR-Blogs, interessenhalber und berufsbedingt. Daher mögen mir jetzt alle ICT-Freaks verzeihen, dass ich keine ICT-Blogs zitiert habe. Wenn du zusätzliche, wertvolle Inputs findest oder auch aus eigener Erfahrung berichten kannst, um anderen Bloggern (in spe) helfen zu können, ihre Blogger-Unschuld zu verlieren, dann nur her damit! Auch ich als blutige Anfängerin freue mich darüber und übe fleissig, wie das so geht, das Bloggen. Doch wie heisst es so schön: „Übung macht den Meister“, hoffentlich.