Auszeichnung der besten IPA Informatik und Mediamatik – Wir gratulieren!

Jede ICT-Grundausbildung endet mit einer zweiwöchigen „individuellen praktischen Arbeit“, kurz IPA. Die IPA soll ein Projekt mit praktischem Nutzen sein, mit der die Absolventen belegen, nun Fachleute geworden zu sein.

Rund 2300 Absolventen haben im Sommer 2013 eine Informatik- oder Mediamatik-Grundausbildung abgeschlossen. Chefexperten haben alle Arbeiten verglichen und daraus die besten 30 ausgesucht, jeweils 10 pro Kategorie. Unterschieden wurde zwischen Applikationsentwicklung, Systemtechnik-Projekten (beides Felder aus dem Berufsfeld Informatik) und Mediamatik-Arbeiten. Die beste Arbeit insgesamt wurde mit dem ICT Berufsbildungs-Award ausgezeichnet.

Vier unserer Lernenden haben es unter die besten 30 IPAs geschafft. Wir gratulieren ganz herzlich:

Yanik Häni und Daniel Widmer in der Kategorie Applikationsentwicklung (Informatik)
Quentin Genoud und Tolunay Uklimekci in der Kategorie Mediamatik-Arbeit.

Daniel und Tolunay sind uns auch nach ihrer Lehre als wertvolle Mitarbeiter erhalten geblieben. Ich hab sie für ein Interview getroffen:

Du hast bei Swisscom eine ICT-Lehre absolviert, in welchen Bereichen warst du tätig?Hai fatto il tuo apprendistato ICT a Swisscom; in quali reparti hai lavorato?

Daniel: Im ersten Lehrjahr war ich sowohl im Service Desk als auch im First Level Support. Danach arbeitete ich als Java Entwickler in diversen Projekten bei GSI. Ich habe damals bewusst den Schwerpunk auf Applikationsentwicklung gelegt.

Tolunay: Ho lavorato in numerosi e diversi settori all’interno della ditta. Ho voluto fare esperienza pratica nel servizio clienti. Ho quindi lavorato presso lo Swisscom Shop (per clienti RES e SME), insieme ai tecnici di CFS per risolvere i guasti della telefonia fissa, e anche presso il Call Center.
Inoltre ho passato molto tempo a produrre video per diversi settori all’interno di Swisscom e non solo; ho anche realizzato un video presso il Festival del Film di Locarno.

Foto: Tolunay Uklimekci

Weshalb hast du dich damals für eine ICT-Ausbildung entschieden?Perché hai scelto un apprendiastato nel settore ICT?

Daniel: In meiner Klasse haben 90% KV gelehrt. Ich schätze das gab mir den Impuls, nach etwas anderem zu suchen. Nach einer Schnupperlehre bei der Swisscom war der Fall klar.

Tolunay: Il settore ICT è l’unico in continua evoluzione e che consente non solo di rimanere “al passo” con le tecnologie che offriamo, ma permette anche di assicurarsi più di un possibile posto di lavoro in un futuro, specialmente con una formazione di Mediamatico.

Was hat dir besonders an deiner Ausbildung gefallen?Che cosa ti è piaciuto particolarmente del tuo apprendistato?

Daniel: Besonders den Freiraum und das Vertrauen der Swisscom habe ich sehr geschätzt. Ich konnte meine Lehre praktisch komplett selber bestimmen. Seit dem 2. Lehrjahr arbeite ich nun bei GSI (damals Innovation).

Tolunay: Due sono le cose che ho apprezzato maggiormente: la libertà di scelta (per quali settori lavorare) e la considerazione tra i colleghi. Tutti i collaboratori mi hanno sempre definito un loro collega e mai trattato diversamente.

Worum geht es in deiner nominierten IPA?Di cosa tratta la tua „IPA“ nominata?

Daniel: Die Grundidee dieser App kommt von VeloFinder. VeloFinder nutzt QR-Code Aufkleber, um ein Fahrrad zu identifizieren. Diese haben jedoch verschiedene, teils grössere Nachteile. Die App ist ein Prototyp für genau diese Lösung um zu demonstrieren was mit NFC machbar ist. Also noch ohne existierende Community. Der NFC Chip wird auf dem Fahrrad aufgeklebt und via App registriert. Sobald ein anderer User den Chip tappt (‚berührt‘) wird die Position des Fahrrads an einen Server geschickt und dem User mitgeteilt. Der grösste Vorteil dieser Lösung ist Usabilty. Es muss keine App geöffnet oder QR-Code gescannt werden. Ein simples berühren des Chips mit dem Smartphone genügt. Im Labortest stellten wir dadurch einen Zeitgewinn von bis zu einer Minute fest. (NFC: ca 5s, QR Code: bis zu 60s).

Foto: Daniel Widmer

Tolunay: Il nome del mio lavoro di diploma è “AppLine Blog”. Ho dovuto costruire da zero un sito web per l’AppLine appunto (Call Center per supporto di App smartphone); quindi strutturare il sito web non solo a livello di programmazione ma anche del design e della funzionalità, oltre a dover redigere ed inserire i contenuti. Lo scopo di questo Blog è facilitare il daily business ai collaboratori tramite la pubblicazione di articoli e contenuti multimediali.

Du bist nach deiner Lehre Swisscom erhalten geblieben. Wo arbeitest du jetzt? Dopo il tuo apprendistato sei rimasto a Swisscom. Ora dove lavori e che lavoro svolgi?

Daniel: Ich habe mir schon während der Lehre gewünscht in eine bestimmte Abteilung zu kommen. Nach der IPA Präsentation hat mein jetziger Chef mich eingeladen am Montag meinen Arbeitsplatz zu zügeln. Ich arbeite nun seit dem IPA Ende bis im Januar als Entwickler bei Strategy and Innovation.

Tolunay: Lavoro a Bellinzona come Customer Consultant, nel supporto tecnico per la parte mobile e anche presso la stessa AppLine.

Ich danke euch ganz herzlich und wünsche euch weiterhin alles Gute.