Was macht eigentlich ein Leading Expert im Security Consulting bei Swisscom?

Nachdem es eine Weile ruhig war um meine kleine interne Odyssee, melde ich mich nun endlich wieder zurück und bin bereit, einige der spannenden Begegnungen der letzten zwei Monate mit euch zu teilen. Der Vorteil als Praktikantin im University Marketing ist der, dass ich immer wieder mal auf Messen unterwegs bin und somit viele interessante Swisscom-Kollegen kennenlernen darf. Und gerade Oktober bis Mitte Dezember war der Messemarathon voll im Gange. So hab ich am IT-Day im letzen November Martin Lechmann, Leading Expert des Security Consulting Teams von Swisscom Enterprise Customers kennengelernt. Nach einem sympathischen Vortrag von Martin, bei dem ich nicht nur seinen Werdegang und Arbeitsalltag erfahren durfte, sondern auch gelernt habe, was im Graubündner Wappen alles hinterlegt ist (mehr dazu später 🙂 ), hab ich mich mit Martin persönlich unterhalten.

Lieber Martin, kannst du mir und unseren Lesern zuerst einmal deinen Background erläutern? Was hast du gelernt respektive studiert?

Ich habe eine klassische Lehre im Bereich Multimedia und Elektronik absolviert in Kombination mit dem ersten durchgeführten Durchgang der technischen Berufsmatura. Anschliessend habe ich, wie alle Schweizer, Militärdienst geleistet und bin danach an die damalige HTL in Chur (Fachrichtung Telecom), heute als Fachhochschule anerkannt. Das Tagesstudium dauerte 3 Jahre und war eine Kombination aus Elektrotechnik und Informatik.

Wie hat deine erste Festanstellung ausgesehen? Wusstest du schon immer, in welche Richtung du dich entwickeln möchtest?

Meine erste Festanstellung war eher zufälliger Natur, hat jedoch zwei meiner Hauptinteressen (Wintersport und Technologie) optimal miteinander kombiniert. Der Vater eines Mitstudenten war damals am SLF in Davos (Eidgenössisches Institut für Schnee und Lawinenforschung) als Vizedirektor des Instituts auch für die Leitung der Informatik zuständig und konnte mich bei der Abschlussfeier und Diplomübergabe des Studiums kurzfristig für ein Projekt motivieren. Die Kombination aus einer Mittagstour auf den Skis oder einem Hockey-Match auf dem Davoser Eisfeld mit anderen sportbegeisterten Kollegen des Instituts und die Aufgabe als System-Administrator (damals noch mit der Umstellung auf die neuste Windows Generation beauftragt), sowie einem Blick hinter die Kulissen des im Winter täglich aufbereiteten Lawinenbulletins, hat mich dann schlussendlich gepackt. Die faszinierende Fachrichtung Informationssicherheit hat mich jedoch erst danach in Ihren Bann gezogen und somit konnte ich mich daraufhin fachtechnisch stetig verbreitern und vertiefen.

Wie ich deinem Vortrag bereits entnehmen konnte, hast du bereits einen beachtlichen Werdegang hinter dir, vom SLF (Eidgenössisches Institut für Schnee und Lawinenforschung) über eine Bank, zu KPMG (um nur einige zu nennen). Was hat dich bewogen, zur Swisscom zu kommen?

Als Mensch hat mich schon immer der Kontakt mit mehreren Kunden, unterschiedlichen und facettenreichen Personen, interessiert. Swisscom bietet das Ihren Mitarbeitern zum Bespiel im Segment des Geschäftskundenumfelds (oder auch anderen Bereichen) an. Es besteht hier die interessante Möglichkeit, diverse Unternehmenskulturen und –Philosophien auf Projektbasis oder als Contracter in einem abgegrenzten ICT Kundenproblem kennen zu lernen. Die Kombination aus diesen zwei unterschiedlichen Dimensionen und der Möglichkeit, an verschiedenen geographischen Orten in der Schweiz zu arbeiten, ist mir sehr wichtig.

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Nun zu meiner Kernfrage, was macht eigentlich ein Leading Expert im Security Consulting bei Swisscom?

Unsere Aufgaben richten sich konsequent an den Herausforderungen des ICT Marktes und den damit verbundenen Fragestellungen zur sicheren Kommunikation und Zusammenarbeit (Sprache und Daten) der Geschäftskunden aus. Im Gegensatz zu klassischen Beratungsunternehmen hat unser Team aber auch einen internen Auftrag. Unsere Consultants tragen das in Projekten und Kundenmandaten Gelernte in die Swisscom zurück und helfen somit, insgesamt die Dienstleistungen unseres Konzerns zu verbessern.

Und jetzt für unsere Leser, kannst du nochmals erklären, wie das Graubünden Wappen gegliedert ist? 🙂

Für alle Ski- und Snowboardfahrer, „Schlittler“ und Telemarker, Biker und Wanderer… Das Wappen des Kantons Graubünden vereint Elemente aus den Wappen der alten Drei Bünde… die da wären… grauer Bund, Gotteshausbund und der Zehngerichtebund.

Vielen Dank für deine Zeit Martin.

Demnächst werde ich euch ein weiteres spannendes Swisscomprofil vorstellen. Bis bald.