Heute, am 15. Mai 2014, findet der 5. nationale Home Office Day statt. Swisscom ist gemeinsam mit Microsoft, Witzig The Office Company und SBB Trägerin des Home Office Days. Dieser Tag ist ein Aufruf, vermehrt im Home Office oder von unterwegs zu arbeiten, da arbeitsplatzunabhängiges Arbeiten wesentlich dazu beiträgt, dass Beruf, Familie und Freizeit besser vereint werden können, die Produktivität und Lebensqualität gefördert und darüber hinaus die Umwelt und Verkehrsinfrastruktur entlastet wird. Mit dem Home Office Day soll generell dem Thema flexible Arbeitsformen mehr Akzeptanz verschaffen werden.  

Passend zum Thema habe ich mich im Vorfeld mit Thomas Meier, Trainee bei Swisscom und Mitarbeiter im Projekt Home Office Day 2014, unterhalten. Was für ihn flexibles Arbeiten bedeutet und was uns am heutigen Home Office Day erwartet, erfahrt ihr gleich hier:

„Flexibel und mobil zu arbeiten, das war ich mir bereits während meiner Zeit an der Uni Bern gewohnt. Für Seminararbeiten verwendeten wir einen Sharepoint, trafen uns frühmorgens an der Uni oder arbeiteten abends von zu Hause aus. Mitte 2013 schloss ich mein BWL-Studium ab und begann im Oktober als Trainee bei der Swisscom.

Was hat sich an meiner Arbeitsweise geändert? – Nicht viel. Noch immer besteht für mich die Möglichkeit des flexiblen Arbeitens. Wir benutzen im Team unsere Collaboration-Plattformen (Mit Username und Passwort hat man mit jedem Gerät Zugriff auf seinen persönlichen virtuellen Arbeitsraum und kann online arbeiten), arbeiten von zuhause, oder treffen uns ausserhalb der Bürozeiten und machen dafür einmal früher Feierabend. Die flexible Arbeitsweise, die ich bei Swisscom leben kann, ist für mich ein absoluter Mehrwert, beruflich als auch privat! Ich bin überzeugt, gerade bei Wissensarbeitern wird in Zukunft die mobile und flexible Arbeit immer mehr aufkommen und auch von den jungen Talenten gefordert werden.

Tom HOD

Thomas Meier am Waisenhausplatz in Bern

Obwohl ich während meines Studiums bereits flexibles Arbeiten gewohnt war, habe ich mich nie bewusst damit auseinandergesetzt. Seit meinem zweiten Traineeprojekt hat sich dies geändert. Durch die Übernahme der Projektleitung für den Home Office Day seitens Swisscom, erhielt ich einen tiefen Einblick in Unternehmen, die sich mit dem Thema befassen – ganz besonders bei Swisscom. Es war für mich äusserst interessant zu sehen, wie kontrovers die Thematik sein kann. Persönlich bin ich jedoch von den Vorteilen überzeugt! Umso mehr freue mich auf den diesjährigen Home Office Day, den ich mitgestalten durfte! Insbesondere da wir ein neues Label, „Workfriendly Space“, vorstellen werden, welches ich von Anfang an begleitet und realisiert habe. Es signalisiert Wissensarbeitern, dass sie beispielsweise in einem Restaurant zum Arbeiten verweilen können und dass Sitzplätze sowie Stromanschluss und Gratis-WLAN zur Verfügung stehen.

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Der Home Office Day 14 ist ein Aufruf, vermehrt flexibel und mobil zu arbeiten. Der Waisenhausplatz in Bern wird heute zu einem öffentlichen Arbeitsplatz umfunktioniert. Prominente Vertreter von Politik und Wirtschaft werden an speziell für den Anlass aufgestellten Openair Büros arbeiten und neugierigen Passanten zum Thema mobiles und flexibles Arbeiten Auskunft geben. Den Besuchern stehen verschiedene Zonen zur Verfügung, die aufgrund ihrer Einrichtung unterschiedliche Anforderungen unterstützen. Es gibt Ruhezonen, die sich für konzentriertes Arbeiten eignen, Zonen die spontane Begegnungen und den Ideenaustausch fördern sowie gemütliche Lounge-Zonen, die zum Entspannen und Sinnieren anregen. Willkommen im Workfriendly space!“

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Bei Swisscom steht uns unabhängig vom Home Office Day das ganze Jahr hindurch die Möglichkeit offen, flexible Arbeitsplätze zu nutzen und auch Home Office Tage einzulegen. Alexander Senn, Head of Recruiting & Employability, ist überzeugt vom sogenannten „work anywhere“ Konzept:

Alexander Senn - Head of Recruiting & Employability

Alexander Senn

 „Flexibles Arbeiten, ob im Home Office oder von unterwegs, ermöglicht mir und meinen    Mitarbeitenden das Berufsleben noch besser mit dem Privatleben zu vereinbaren. Swisscom ist als Partnerin der ersten Stunde Home Office friendly und unterstützt mobiles Arbeiten wo möglich und sinnvoll. Damit senden wir auch eine klare Botschaft aus zu unserer Führungskultur, denn flexibles Arbeiten setzt Vertrauen voraus. Meiner Erfahrung nach zahlen Mitarbeitende dieses Vertrauen mit Engagement und Leistung doppelt zurück.“

Auch weitere Swisscömler teilen mit uns ihre flexiblen Arbeitsplätze und verraten uns, was Home Office für sie bedeudet:

„Ohne dem Konzept „work anywhere“ könnte ich Beruf und Familie nicht unter einen Hut kriegen. Die Zeit im Zug genieße ich sogar, um konzentriert meine Emails zu bearbeiten.“  (Judith Oldekop, Head of HR Marketing)

Home Office Day - Judith

Judith bearbeitet Emails im Zug

„Solutions de communication et de collaboration mise à disposition par Swisscom me permettent de travailler efficacement depuis la maison et encore plus important ils me permettent de travailler avec l’outil de mon choix (en fonction de l’endroit ce sera mon smartphone, mon laptop ou ma tablette). Cette approche permets de rationaliser les déplacements de manière drastique mais demande une connexion réseau permanente irréprochable (que ce soit le WiFi privé ou le réseau cellulaire) il faut donc choisir correctement son infrastructure et savoir adapter les tâches à réaliser à un certain moment en fonction de la qualité du réseau et de la taille de l’écran que nous utilisons à ce moment.“ (Luca Bino, Senior Solution Consultant Enterprise Telephony)

luca

Luca’s Home Office

„Ich schätze es, dass mein Arbeitstag im Home Office ohne Stress beim Verkehrsstau gemütlich startet und vor allem, dass ich meine Arbeit ortsunabhängig und flexibel mit Selbstorganisation erledigen kann.“  (Giuseppe Guarrato, Consultant Residential Customers Online Services / Online & Cross Channel Support)

Giuseppe

Giuseppe geniesst einen gemütlichen Arbeitsstart von zu Hause aus

„Le Home Office c’est aussi travailler en dehors de son bureau comme pour moi aujourd’hui dans un train. Grâce aux équipements intégrés dans les trains (réseau WIFI et prises électriques) j’ai la possibilité de travailler même durant les déplacements. De manière générale le Home Office me permet d’économiser 3h de trajet sur la journée. Ceci signifie moins de stress et un peu plus de temps pour la famille .“  (Dave Bolomey, Head of Team Managed System Integration)

Home Office Dave

Dave nutzt die 3h Pendelzeit zum Arbeiten

„Wenn ich meiner Milchbüechli-Rechnung glaube, habe ich letztes Jahr 1.5 Monate im Zug verbracht. Obwohl ich diese Zeit konzentriert nutzen kann, ist Pendeln auch immer mit vollen Zügen und langen Arbeitstagen verbunden. Grund genug, lange Reisen hin und wieder mit virtueller Zusammenarbeit zu umgehen. Und mir dabei mein erfrischendes Lieblingsgetränk zu gönnen. Cheers!“  (Oliver Daepp, Lernender Mediamatiker)

Oli

Oli’s flexibler Arbeitsplatz im Café

Natürlich habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, heute einen Home Office Tag einzulegen. Auch wenn ich gerne ins Office gehe, wo ich von Kollegen umgeben bin, so geniesse ich auch die Möglichkeit, an flexiblen Arbeitsplätzen arbeiten zu können. Vor allem wenn ich konzentriert einen Text verfassen muss und ein wenig Ruhe zum Nachdenken brauche,  gelingt dies mir am besten von zu Hause aus. Ich kann meinen Bad Hair-Day einlösen und mich in bequemer Kleidung dem wesentlichen zuwenden und mich kreativ ausleben; )

Simona HOD 2

Mein Home Office

Simona HOD

Mein Home Office

Wer von euch hat ebenfalls die Möglichkeit zu Home Office/flexibles Arbeiten? Was denkt ihr darüber? Was schätzt ihr daran?

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