“Salut, ich bin die Neue.” – Welcome Day @ Swisscom

Zürich, 6.30 Uhr, ein Wecker klingelt – mein Wecker klingelt. Wieso so früh? Ach ja, heute steht der Welcome Day an. An meinem vierten Tag bei Swisscom geht es auf nach Bern ins BrainGym, wo alle neuen Mitarbeiter des letzten Monats offiziell willkommen geheissen und auf den Swisscom Spirit eingestimmt werden.

Da ich die Zeit zum Haare föhnen lieber in Schlaf investiere, sieht man mich häufig mit nassen Haaren und einem Kafi in der Hand die Wohnung verlassen, so auch heute. Ob im Bahnhof, aus dem Zugfenster oder in der Seitengasse, seit der Jobzusage fällt mir auf, wie omnipräsent das Swisscom Logo ist. Jaja, sie sind schon überall, die Swisscömler…

Im BrainGym angekommen, stehen Kafi & Gipfeli parat. Einmal Kafi und einmal Gipfeli schnappen, einmal umdrehen und ruckzuck mache ich meine erste Swisscom-Connection des Tages: Désirée Dönni (siehe Pic). Dési ist von den Conferencing Services für Unternehmen und wir stellen fest, dass wir beide an der Müllerstrasse in Zürich arbeiten. Auch ich halte mein Namenstäfeli hin und stelle mich vor: „Ich heisse Yeshi… nei nöd Jeschi, Jischi, jaja Ischi isch au guet, ich los eigetli uf alles wo ähnlich tönt.”  Im letzten November habe ich mein Studium der Sozial- und Wirtschaftspsychologie an der Uni Zürich abgeschlossen. Als Nachfolge von Simona Tomasi bin ich die neue Praktikantin bei Judith Oldekop (HR-Marketing) und Tulu Hamidi (University Marketing).“ Viel Zeit zum schwatzen bleibt uns nicht, ein Gong hallt durch den Raum und kündigt den Beginn des offiziellen Programms an.

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Meine erste Swisscom-Connection des Tages Dési und ich

CEO Urs Schäppi am Start

Nach einer kurzen Begrüssung und einer Warm-up- / Eisbrecherrunde ist es CEO Urs Schäppi selbst, der uns über die strategische Positionierung der Swisscom orientiert und dabei die Dynamik der ICT-Branche und die daraus resultierende Wichtigkeit der Antizipation von Trends betont. Von der Möglichkeit, im Anschluss den CEO mit Fragen zu löchern, wird rege Gebrauch gemacht. Ob die offene Stimmung unter den Teilnehmern mit der im ganzen Unternehmen implementierten Du-Form zu tun hat? Ich denke schon.

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Fragerunde mit Urs Schäppi

Information & Austausch

Es folgt eine Ausführung über die Marke Swisscom. Wusstest du, dass das animierte Swisscom-Logo die Visualisierung eines IP-basierten Dialoges zwischen Swisscom als Unternehmen und seinen Kunden darstellt? Ich nicht! Die Achse repräsentiert die IP-Verbindung und die kontinuierliche Bewegung den Dialog. Leider geil! 🙂

Im Laufe des Tages beschäftigen wir uns weiter mit Themen wie Corporate Responsibility, Technologien, Clouds, Human Centered Design oder Evita (elektronisches Gesundheitsdossier).

Dank der Aufteilung in kleineren Gruppen am Nachmittag entsteht eine lockere Atmosphäre, so dass ein interessanter Austausch zwischen uns Neulingen und den jeweiligen Experten stattfindet. Nicht, dass mir das bis dato völlig fremd gewesen wäre, doch im Laufe des Tages verinnerliche ich mir immer mehr, wie vielseitig die Swisscom aufgebaut ist.

Von Pausen, Glacés und Implosionen

Dazu tragen auch die vielen Pausengespräche bei, die ich mit meinen Mitneulingen aus den verschiedensten Abteilungen führe: Software Engineers, Geografiker, Elektromonteure, Juristen, etc.

Nach der Nachmittagssession bin ich zugegebenermassen ziemlich geschafft – das war ein spannender, aber intensiver Tag mit vielen Infos und so nehme ich in der letzten Pause dankbar das Glacé entgegen, das uns angeboten wird und verzehre es genüsslich in der gleissenden Hitze, den Tag resümierend und ja, natürlich auch die WM diskutierend. Zurück im kurzgehaltenen Abschlussplenum schweifen meine Gedanken ab….jeder sitzt wieder genau an dem Platz, den er heute Morgen ausgewählt hat. Der Mensch, das Gewohnheitstier..was wäre wohl passiert, hätte ich mich an den Platz eines anderen gesetzt? Wäre der ganze Anlass implodiert? Ein paar ziemlich skurrile Szenarien gehen mir durch den Kopf ( ja ich bin etwas verrückt 🙂 ) und da erklingt schon der letzte Gong, der uns in den Apéro entlässt.

Mit einem kühlen Bier stosse ich mit meinen Arbeitskollegen an und trete dann langsam wieder den Rückweg mit den anderen Zürchern an. Im Gespräch mit einem stellen wir sogar fest, dass wir Nachbarn sind. Jaja, wir sind schon überall, wir Swisscömler. 🙂