Voller Durchblick im Immobiliengeschäft mit «MIS4CREM»

Neues Projekt, neue Herausforderungen – Seit rund zwei Monaten sind wir mit einem BI-Vorhaben bei Swisscom Corporate Real Estate Management (CREM) unterwegs. Höchste Zeit, etwas über das Projekt zu erzählen!

Um was geht es? Wie jeder grosse Konzern hat auch die Swisscom eine Vielzahl an Gebäuden zu bewirtschaften. Einerseits handelt es sich dabei um Bürogebäude und Business Parks für die eigenen Angestellten, andererseits aber auch um Betriebsgebäude, Rechenzentren oder Verkaufsflächen, wie zum Beispiel die Swisscom Shops. Um den Unterhalt und Betrieb dieser Standorte zu gewährleisten, müssen eine Reihe an Aufgaben im Bereich des kaufmännischen, infrastrukturellen und betrieblichen Facility Management (FM) erledigt werden.

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Für diese operativen Tätigkeiten arbeitet CREM zukünftig mit diversen externen Providern (Multiprovider-Strategie) im Rahmen eines Outsourcing zusammen. Die zentrale Aufgabe ist es, die Arbeiten aller beteiligten Stakeholder bestmöglich zu orchestrieren. Wichtigstes Ziel ist dabei die Sicherstellung des Betriebes für das Kerngeschäft von Swisscom, sowie die Gewährleistung einer optimalen Qualität und deren ständiger Verbesserung.

Wie es das Wort «Orchestrierung» schon sagt, ist die Steuerung der Provider für CREM von zentraler Bedeutung. Wie könnte man also besser Steuern, als mit Informationen?! Et Voilà – hier kommen wir vom Solution Center Business Process Consulting & Services ins Spiel. Mit dem Projekt MIS4CREM (Management-Informationssystem for Corporate Real Estate Management) sind wir nun beauftragt, diese Situation in einem neu zu konzipierenden Data Warehouse System auf Basis Microsoft SQL Server abzubilden und den Verantwortlichen bei CREM mittels SAP Lumira den Zugriff auf Interaktive Adhoc-Analysen zu gewährleisten.

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Bei diesem Projekt sind viele unterschiedliche Business Partner (Mieter, Vermieter, Provider, Mitarbeiter, etc.) im Spiel. Klassischerweise bedeutet dies, dass sich die Abbildung der Schnittstellen-Prozesse, zwischen diesen Anspruchsgruppen, in den Daten als äusserst komplex erweist. So ist zum Beispiel sicherzustellen, dass die Parteien die gleiche Definition von wichtigen Stammdaten wie «Produkte», «Kunde» oder «Liegenschaft» verwenden. Mit SAP Data Services, einem modernen ETL-Tool, stellen wir vom BI-Consulting Team dann sicher, dass die Daten regelmässig zur richtigen Zeit und in der passenden Form historisiert im Datenmodell des Data Warehouse abgelegt werden – die optimale Grundlage also, um die daraus generierten Informationen, aus verschiedensten Blickwinkeln mit SAP Lumira im interaktiven Self-Service Modus zu analysieren:

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In einem der nächsten Blogs werde ich Euch dann erzählen, wie wir methodisch vorgegangen sind, um eine konsistentes und übergreifendes Datenmodell für das Data Warehouse zu entwickeln.

Beste Grüsse, Matthias