The Pirates Hub – No Bla, Just Do.

Seit Herbst 2014 verfügen wir in Zürich-West über einen neuen internen Co-Working Space. Dieser wird bereits rege genutzt und hat sich auch für mich als wertvollen Arbeitsort erwiesen. Man trifft Personen aus unterschiedlichen Teilen unserer Organisation und tauscht sich unkompliziert über anstehende Projekte und Themen aus. Der Co-Working Space ist ein Schritt der “Pirates Hub”, einer strategischen Initiative, die neue Impulse darüber liefert, wie wir in Zukunft intern und mit externen gemeinsam innovieren werden und dadurch die Zukunft gestalten. Lukas Peter, eine der treibenden Kräfte dahinter, hat mir im Interview von den Erfahrungen und der Vision des Pirate Hubs erzählt.

Seit Herbst 2014 verfügen wir in Zürich-West über einen neuen internen Co-Working Space. Dieser wird bereits rege genutzt und hat sich auch für mich als wertvollen Arbeitsort erwiesen. Man trifft Personen aus unterschiedlichen Teilen unserer Organisation und tauscht sich unkompliziert über anstehende Projekte und Themen aus. Der Co-Working Space ist ein Schritt der “Pirates Hub”, einer strategischen Initiative, die neue Impulse darüber liefert, wie wir in Zukunft intern und mit externen gemeinsam innovieren werden und dadurch die Zukunft gestalten. Lukas Peter, eine der treibenden Kräfte dahinter, hat mir im Interview von den Erfahrungen und der Vision des Pirate Hubs erzählt.

Wann und wie habt ihr den Pirate Hub gestartet?Pirate Hub Logo

Lukas Peter: Vor zweieinhalb Jahren wurde die „Pirates Hub-Initiative“ als Grassrooting-Projekt gestartet. Unsere Vision war damals (wie auch heute), dass wir in Kollaboration mit Start-ups schneller und kostengünstiger innovieren können, indem wir ihre Assets (u.a. Agilität, Championship, etc.) mit denjenigen von uns (z.B. Marktzugang, Expertenwissen, Smart Money) schlau kombinieren können.

Wie macht ihr das?

Lukas Peter: Um ein Zeichen zu setzen und die Vision fassbar zu machen, hatten wir einen kleinen Projektraum umgestaltet. In diesen Raum haben wir Start-ups in die sogenannten “Corporate Ferien” eingeladen. Während ein bis zwei Wochen bei Swisscom stellten wir den Start-ups je nach ihren Bedürfnissen Experten in den Bereichen Finanzen, Legal, Produktentwicklung sowie Vermarktung zur Seite und brachten in Sprints zu den einzelnen Themen das neue Produkt auf ein nächstes Level. Da dieser Projektraum intern immer stärker benutzt wurde und wir auch immer mehr Startups in die „Corporate Ferien“ eingeladen haben, wurde der Platz langsam knapp. Deshalb haben wir im Oktober 2014 den neuen Pirates Hub auf ca 250m2 eröffnet – ein Start-up-Hub, in dem sich innovationsbegeisterte Swisscömler mit Start-upper treffen, um gemeinsam neue Produkte und Services zu gestalten oder um sich einfach inspirieren zu lassen.

Wie arbeitet ihr mit Start Ups zusammen und was trägt ihr bei?

Lukas Peter: Wir lieben die Start-up-Szene und haben grössten Respekt vor den Gründerinnen und Gründern, die mit viel Mut und Eigeninitiative ihre Träume erfüllen möchten. Mit dem Pirates Hub im Zuge der strategischen Startup-Initiative der Swisscom versuchen wir einen Beitrag an die Start-up-Szene in der Schweiz zu leisten.

Wir bieten den Start-ups verschiedenen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit – und zwar entlang ihres gesamten Life-Cycles: Für diejenigen in der Seed-Phase bieten wir die Möglichkeit, das Produkt mit uns zu schärfen und gemeinsam zu pilotieren. Hier ist unsere Vision, dass wir dieses Start-up innerhalb von 100 Tagen zum Endkunden bringen. In der Early-Stage-Phase stellen wir 100-500k CHF aus unserem Early Stage Fund für das Wachstum zu Verfügung. Für etablierte Start-ups haben wir zudem noch einen klassischen Corporate Venturing Fund. Mit diesem Angebot, so sind wir überzeugt, können wir den Schweizer Start-ups einzigartige Bedingungen anbieten, um sie mit uns eine Stufe weiterzubringen.

Sehr interessant. Kannst du uns ein erfolgreiches  Beispiel geben?

Lukas Peter: Swisscom Friends. Hier konnten wir zusammen mit dem Start-up “Mila” innerhalb von 3-4 Monaten Swisscom Friends in Zürich lancieren (von der Idee bis hin zum Launch), was eine extrem schnelle Entwicklung für ein Grossunternehmen darstellt. Das ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass Geschäftsmodelle sehr schnell getestet werden können, wenn Grossunternehmen und Start-ups ihre Assets optimal kombinieren. Im Pirates Hub innovieren wir daher ausschliesslich in Kollaboration mit Start-ups, da wir davon überzeugt sind, dass dies momentan der Weg ist, um schnell und effizient neue Geschäftsmodelle zu initiieren.

Und wie geht es weiter?

Lukas Peter: Wir möchten uns als das führende Unternehmen für die Zusammenarbeit mit Start-ups in der Schweiz etablieren. In der Schweiz gibt es 2 Start-up-Clusters, eines in Zürich und eines in Lausanne. Entsprechend werden wir unsere Energie in Zukunft voll und ganz auf diese beiden Standorte fokussieren. Hierzu werden wir im Sommer ein Start-up-Quartier in Zürich lancieren (ich kann leider noch nicht viel mehr dazu sagen, aber ihr könnt euch freuen:)) und dann mittelfristig auch in Lausanne etwas Ähnliches aufbauen. Somit wird noch einiges im Bereich Startup-Förderung gemacht werden, um dem Rückgrat unserer Gesellschaft, nämlich den Entrepreneurs, eine optimale Start- und Boosthilfe zu werden.

Vielen Dank Lukas. Wir freuen uns darauf, bald mehr von Euren Plänen und Umsetzungen zu hören.

Pirate HubDSCN0986Blick in den Pirate Hub