Innovation Week 2015 – Halbzeit und wir sind auf Kurs

80 Teilnehmer – 30 Ideen/Pitches – Daraus ergaben sich 25 Teams, die an der Innovation Week ihre Ideen umsetzen.

Die Innovation Week kurz erklärt:

Jeder Mitarbeitende von Swisscom hat die Möglichkeit, an der Innovation Week teilzunehmen. Man hat die Gelegenheit, eine Woche intensiv an einer neuen innovativen Produktidee für Swisscom zu arbeiten. Dabei kann man seine eigene Idee erarbeiten oder man findet ein passendes Team und realisiert zusammen eine Idee.

Als Student der Wirtschaftsinformatik und Campus Ambassador zögerte ich nicht lange, mich für die Innovation Week anzumelden. Im Vorfeld habe ich sehr viel über die Innovation Week gehört und mich entsprechend informiert. Produkte wie Flux (ja ich selber bin ein Fluxer) sind an einer Innovation Week entstanden.

Soll ich oder soll ich nicht?

Im meinem Kopf schwirrten einige Ideen herum. Ich stellte mir immer wieder die Frage soll ich dies „pitchen“? Ich meine, ich bin ja nur ein Student. Keinerlei Innovationsmanagement-Erfahrungen oder Sonstiges in der Art. “Swisscom bietet jedem die Möglichkeit, die kreativen Ideen zu präsentieren und vorzustellen.” Dank diesen Worten von erfahrenen Swisscom Mitarbeitern erhielt ich den Mut, meine Idee zu pitchen.

Freitag, 29. Mai – Kick Off Event

Etwa um 15.30 präsentierte ich meine Idee vor insgesamt 80 Teilnehmern. Ich war unglaublich nervös für meine Verhältnisse. Mit einem sogenannten Elevator Pitch, der nur 3 Minuten dauern darf, versuchte ich Leute für meine Idee zu begeistern. Nachdem alle Pitches präsentiert wurden, ging es darum, die Teams zu bilden. Also begab ich mich auf die Suche nach Developers. Da diese jedoch so schnell weggehen wie umgangssprachlich „warme weglis“, war es enorm schwer einen zu finden, der nicht bereits einem Team zugeteilt war. Also schlich ich mich herum bis jemand auf die Idee kam, dass ich mich in ein Team einfügen könnte, das eine ähnliche Idee wie ich hatte. In kürzester Zeit bestand dann das Team aus 5 Techis (Developers) und mir. Mein Pitch sollte in Form eines Use-Cases in das Endresultat einfliessen. Nachdem die Teams gebildet waren, haben wir dann zunächst einmal zusammen auf die anstehende Woche angestossen.

Montag 1. Juni – Day 1

Am Montag wurden erst mal alle Teams begrüsst. Als Willkommensgeschenk wurden wir mit einen „Turnseckli“ voller Swisscom-Goodies begrüsst. Danach gingen alle Teams in die für sie vorgesehenen Räumlichkeiten. Wir starteten mit einer Brainstormrunde, in der wir primär die Ziele der kommenden Woche definierten. Nachdem wir uns einen Überblick darüber verschafft hatten, was es alles zu tun gibt, verteilten wir die Arbeitspakete im Team.

Highlight des Tages war der Learning Lunch von Oracle. Dabei stand Customer experience auf dem Programm.

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Dienstag 2. Juni – Day 2

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Der Tag startete mit einem sogenannten Progress-Jam, bei dem jedes Team kurz erzählte, was es am Tag zuvor gemacht hatte und wo es Hilfe benötigen könnte. So konnten sich die Teams gegenseitig helfen und voneinander profitieren.  Danach konzentrierten sich die Teams wieder auf die einzelnen Projekte. Wir  entwickelten unsere Use-Cases weiter und begannen, die ersten Codeabschnitte zu programmieren.

Mittwoch 3. Juni – Day 3

Wie am Tag zuvor starteten wir auch Tag 3 mit dem Progress-Jam und mit einer grossen Menge Kaffee, so wie es sich für Entwickler gehört. Wir definierten kurz das Tagesziel und dann ging es auch schon los mit dem Zusammenführen der einzelnen Funktionen unseres Apps (mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten 😉 ). Im Progress-Jam wurde erwähnt, dass wir die Möglichkeit haben, einen 3D-Printer zu verwenden. Also nutzten wir diese Möglichkeit und druckten. Because we can 🙂

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Zwischenfazit

Wir haben bisher viele verschiedene Personen, Fähigkeiten, Ideen und Diskussionen kennen gelernt und erlebt. Die bisherige Erfahrung brachte mich nicht nur auf einem beruflichen Level sondern auch privat weiter, weil ich hier viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt habe und mein Netzwerk erweitern konnte. Ich freue mich nun auf die zweite Hälfte und hoffe, dass es genauso gut und inspirierend weiter läuft wie bisher.