Das war der Dev.Wednesday #1

Dieser Beitrag ist eine Review zum ersten Dev.Wednesday, welcher am 14. Oktober 2015 stattgefunden hat. Fünf Developer haben ihre Teams und Projekte vorgestellt und dabei aufgezeigt, mit welchen Technologien und Methoden sie arbeiten.

Was im Frühling 2015 im kleinen Rahmen mit DeepDive-Workshops begann und sich im Sommer mit Ideen und Visionen angereichert hat, konnte schliesslich am letzten Mittwoch im Raum Creative Reframing an der Genfergasse umgesetzt werden: es entstand der erste Dev.Wednesday von und für Software Developer in Zusammenarbeit mit dem People Relationship Management.

Was ist ein Dev.Wednesday?

Das Ziel des Dev.Wednesdays ist es, interne und externe Developer zusammen zu bringen, damit sie erfahren, was in den verschiedenen Abteilungen bei Swisscom entwickelt wird, welche Technologien dafür genutzt werden und welche (Arbeits-) Methoden zum Einsatz kommen. Der Austausch und die Vernetzung untereinander stehen dabei stark im Fokus.

Aus diesem Grund präsentieren wir jeweils an einem Mittwoch im Monatsrhythmus (nächstes Jahr dann wahrscheinlich alle zwei Monate) Tech-Themen, die von einem oder mehreren Speaker präsentiert werden. Das Publikum besteht dabei aus internen und externen Entwicklern/innen, die nach dem Talk noch auf ein Bier bleiben und sich miteinander austauschen. Dabei entstehen ja bekanntlich die besten Ideen… 🙂

Dieser erste Dev.Wednesday war allerdings den Developers von Swisscom und localsearch.ch vorbehalten. Denn die vorangegangenen Workshops haben gezeigt, dass bei einer so grossen Bude wie Swisscom, zuerst einmal die Mitarbeitenden untereinander vernetzt sein müssen, bevor der Event auch für externe Developer geöffnet werden kann. Gemäss Feedback der Teilnehmenden hat dieser Austausch tatsächlich prima funktioniert. Und das freut und motiviert uns als Projektteam natürlich enorm 🙂

Was geschah denn nun am letzten Mittwoch?

Den über 50 anwesenden Developern präsentierte sich ein abwechslungsreiches Programm mit fünf 15-Minuten-Pitches von verschiedenen Teams (ja ich weiss, so Zeitvorgaben sind etwas überbewertet). Das Ganze sah dann so aus:

Daniel Aeschbacher aus dem Team Experience Design & Development im Geschäftsbereich KMU/Online & Crosschannel Development zeigte eindrücklich auf, wie sie es schaffen, mit einer äusserst interdisziplinär und breit aufgestellten Organisation agil zu arbeiten. Er gab uns eine schöne Übersicht über alle verschiedenen Technologien/Software, die sie anwenden. Bei dieser Folie zückten dann die Teilnehmenden zum ersten Mal ihre Handys zum Fotografieren.

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Im Anschluss an Daniels Präsentation gehörte die Bühne dann ganz Bastian Feder vom Team Software Engineering im Bereich Banking Solutions. Basti stellte sein eVoja Graviton Team vor, welches in Gümligen in einem Tropenhaus-ähnlichen Büro mit z.T. kamerascheuen Kollegen Lösungen für Banken Software entwickelt und betreut. Auch hier gab’s einen prima Überblick über die angewandten Technologien und Methoden.

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Der Pitch von Ioannis Kalafatis gab einen Einblick ins Software Development unserer grössten Innovationsabteilung, nämlich derjenigen im Geschäftsbereich IT, Network & Innovation. Yani stellte insbesondere das Projekt Phisherman vor, welches verdächtige URLs auf ihre Glaubwürdigkeit prüft. Das Projekt ist während der Swisscom Innovation Week entstanden.

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Weiter ging’s mit Michael Sommerhalder aus dem Team von Augmented Reality Integration. Er hat schon mal alle umgehauen, als er dank seinem fancy Armband die Slides per Fingerbewegung wechselte (ich bereue es sehr, dass ich dazu kein .gif habe). Michael präsentierte uns ein paar spannende Projekte wie die Arbeitserleichterung der Valsermänner (und -frauen) durch digitalisierte Auftragserledigung, Experimente mit Oculus Rift Brillen und meinem heimlichen Favoriten, dem Lego-Todesstern. Letzteren werden wir übrigens auch an der Langen Nacht der Karriere vom 12. November 2015 an der ETH präsentieren – juhuu (sorry off-topic). Die Tatsache, dass es in der Schweiz heute mehr mobile Geräte als Einwohner gibt, erstaunt bei all den IoT-Trends wohl auch nicht mehr…

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Der letzte Slot gehörte dann Yannick Suter, Head of Backend & Search Engineering bei localsearch.ch. Er hat sich gleich selbst ein OE-Kürzel zugelegt, um seine Funktion ganz Swisscom-like rüberzubringen 🙂 Yannick hat den Zuhörern gezeigt, dass auch sie mit den gleichen Technologien und Methoden arbeiten und ebenfalls Spannendes in der Pipeline haben. Legos, 3D-Printer und Drohnen scheinen dabei ebenfalls ein beliebtes Instrument zu sein.

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Zum Austauschen, Vernetzen und Ausklingen stand dann im Anschluss an die Pitches noch ein Tisch mit Beer & Brezel bereit.

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Fazit dieses ersten Dev.Wednesdays: Zahlreiche Feedbacks haben gezeigt, dass das Vorstellen der Teams und Projekte sehr gut ankam. Developer aus verschiedensten Bereichen empfinden es als sehr hilfreich, nun viel besser Bescheid zu wissen, was wo innerhalb des Unternehmens entwickelt wird. Ein klarer Need nach solchen Veranstaltungen ist erkennbar.

Deshalb findet schon bald der nächste Anlass statt. Am 4. November 2015 wird Simon Berg, Agile Program Manager bei Swisscom TV mit seinem Talk zum Thema „Agile, verteilte Produktentwicklung von Swisscom TV 2.0“ zu Gast sein.

Wer bei diesem einzigartigen Anlass dabei sein will, kann spannende Insights erwarten. Anmelden könnt ihr euch direkt bei mir, sabine.lengacher@swisscom.com.

Wir freuen uns, wieder zahlreiche Developer bei uns an der Genfergasse in Bern begrüssen zu dürfen!