Swisscom StartUp Challenge 2016: Last Minute Tipps und Tricks für deine Bewerbung!

Du willst bei der Swisscom StartUp Challenge 2016 dabei sein? Dann nichts wie los und Bewerbung einreichen! Du hast noch bis zum 15. Mai Zeit. Mit unseren Tipps und Tricks zeigen wir dir, worauf du bei deiner Bewerbung oder generell bei einem Pitch achten solltest. Damit erhöhst du deine Chance, zu den Top 10 Startups zu gehören, die im August vor einer hochkarätigen Jury pitchen dürfen. Und wer weiss, vielleicht reist du im September als einer der fünf Gewinner ins Silicon Valley? Wir drücken dir die Daumen!

Ich arbeite seit dem 1. Oktober 2015 im Rahmen des Trainee-Programms bei Swisscom und habe in meinem aktuellen Projekt sehr viele Einblicke in das Startup-Ökosystem der Schweiz. Da ich an der ETH Zürich studiert habe, interessiere ich mich sehr stark für neue Ideen und Technologien. Ich musste jedoch auch lernen, dass die Gründer eines Startups nur dann erfolgreich sind, wenn auch ihr Business Modell ausgereift ist sowie die tatsächliche Implementierung der Idee. Für eine erfolgreiche Bewerbung an der Swisscom Startup Challenge, aber auch für einen Pitch vor Investoren, gibt es daher ein paar Punkte zu beachten.

Fall in love with the problem, not the solution

Als technisch affiner Mensch ist es oft ein Leichtes sich für neue Technologien wie Blockchain, Machine Learning oder das Internet der Dinge zu begeistern. Das birgt jedoch häufig die Gefahr, dass die Motivation eine Idee voranzubringen oder ein Problem zu lösen, technologiegetrieben ist und dabei geht oft die wichtigste Sache vergessen: das Problem selbst. Denn im Kern versucht jedes Startup ein Problem zu lösen und entwickelt zu diesem Zweck ein Produkt oder einen Service. Noch bevor man sich also überlegt, wie man etwas löst, sollte man sich genau im Klaren sein, welches Problem vorliegt und weshalb man es lösen will. Inwiefern ist meine Lösung relevant für die Nutzer? Und welche wichtigen Pain Points werden für sie dadurch eliminiert?

SUC 2016 Facts & Figures

Facts and Figures zur Swisscom Startup Challenge

 

Technologie vs. Business Modell

In einem nächsten Schritt gilt es in der Bewerbung aufzuzeigen, wie das vorher beschriebene Problem gelöst werden soll. Dabei ist wichtig, dass ihr sowohl die technische, als auch die wirtschaftliche Seite aufzeigt. So geht ihr beispielsweise auf die folgenden Punkte ein:

  • Warum eignet sich eure Technologie und wie habt ihr sie implementiert?
  • Wie verbessert euer Produkt oder Service das Leben der Nutzer?
  • An wen richtet sich euer Startup und wie wird die Technologie genutzt?
  • Wie erzielt ihr mit eurem Angebot Erträge?

Diese Punkte müssen nicht vollständig ausgereift sein, sie dienen aber dazu, einer Fachjury oder potenziellen Investoren zu zeigen, dass ihr euch Gedanken dazu gemacht habt. Es ist auch ein guter Zeitpunkt, um über den Markt zu sprechen und eine Abschätzung darüber abzugeben, wie gross dieser ist und wie viele Anteile davon euer Startup für sich gewinnen kann.

No risk, no fun

Es liegt in der Natur von Startups, dass sie Risiken eingehen, da sie in neue und unerprobte Gebiete vordringen. Deshalb müsst ihr auch diesen Teil in einer Bewerbung ansprechen, wobei ihr insbesondere auf eure Konkurrenz eingehen solltet. Hier ist wichtig, dass ihr erkennt, welches die relevanten Player für euch sind und wieso sie euch konkurrieren. Zum einen könnt ihr dadurch erneut mit eurem Marktverständnis punkten, zum anderen ist es eine Steilvorlage für den nächsten Teil in eurer Bewerbung: Die Begründung weshalb ihr besser als alle anderen seid. Weist klar auf eure Wettbewerbsvorteile hin und gebt einen Teil eurer „Secret Sauce“ preis, sei es die Technologie, die Verkaufsstrategie oder die User Experience. Dies ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, um auf Kunden hinzuweisen, mit denen ihr zusammenarbeitet oder Piloten, die ihr bereits durchgeführt habt. Erwähnt auch, wenn ihr bereits Funding erhalten habt, wie ihr euer Geld verwendet oder was eure Go-to-market Strategie ist. Alles was eure Traction beweist, ist erlaubt.

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Der Co-Working Space der Swisscom: Pirates Hub

 

Zusammenarbeit mit Swisscom

Einer der letzten Punkte, welcher nicht in eurer Bewerbung für die StartUp Challenge fehlen darf, ist die Begründung, weshalb ihr mit Swisscom zusammenarbeiten wollt. Da  Swisscom gemäss ihrem Selbstverständnis Katalysator für die Digitalisierung der Schweiz ist, muss auch eure Startup-Idee in dieses Konzept passen, was ihr konkret und ausführlich aufzeigen solltet. Das liegt einerseits daran, dass euer Thema relevant für Swisscom sein muss, auf der anderen Seite können wir euch vor allem in unseren Kernkompetenzen unterstützen. Diese Logik funktioniert also auch in die umgekehrte Richtung: Zeigt uns möglichst präzise auf, was der Mehrwert der StartUp Challenge für euer Unternehmen ist:

  • Was erwartet ihr von diesem Programm?
  • Welchen Einfluss hat es auf euer Startup?
  • Welche Erfahrungen erhofft ihr euch während des Business-Trip im Silicon Valley?

Ich hoffe, euch mit diesen Tipps weitergeholfen zu haben! Infos zu weiteren Startup-Aktivitäten von Swisscom gibt’s übrigens hier: Pirates Hub oder auf der Website von Swisscom Ventures, dem Risikokapitalfonds von Swisscom. Alle wichtigen Infos rund um die StartUp Challenge findet ihr auf diesem Blog Post. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Mai. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

 


Swisscom StartUp Challenge 2016: trucs et astuces de dernière minute pour votre candidature!

Vous souhaitez participer au Swisscom StartUp Challenge 2016? Alors n’attendez pas, envoyez-nous votre candidature! Vous avez encore jusqu’au 15 mai. Nos trucs et astuces vous aident à bien présenter votre candidature ou un pitch de manière générale. Vous augmentez ainsi vos chances de faire partie des 10 start-up qui présenteront leur pitch devant un jury d’experts en août prochain. Et qui sait, peut-être serez-vous parmi les cinq gagnants qui partiront découvrir la Silicon Valley? Nous croisons les doigts pour vous!

Je travaille pour le programme Trainee chez Swisscom depuis le 1er octobre 2015, et le projet que je suis actuellement me permet de bien comprendre l’écosystème des start-up en Suisse. Ayant fait mes études à l’EPF de Zurich, je m’intéresse tout particulièrement aux nouvelles idées et technologies. Par ailleurs, j’ai également pu constater que les fondateurs d’une start-up ne pouvaient avoir de succès sans un business model au point et un concept de mise en œuvre bien pensé. Ainsi, pour réussir sa candidature au Swisscom Startup Challenge et faire un pitch devant des investisseurs, il convient de faire attention à certains points.

Fall in love with the problem, not the solution

Les amateurs de technologie ont facilement tendance à s’enthousiasmer pour de nouvelles technologies telles que Blockchain, Machine Learning ou encore l’Internet des objets. Il existe toutefois un risque: la motivation qui nous pousse à porter une idée ou résoudre un problème peut se concentrer uniquement sur la technologie et nous en oublions l’aspect le plus important, le problème en soi. Car au fond, chaque start-up tente de résoudre un problème et développe un produit pour y parvenir. Avant même de réfléchir à la manière dont nous allons apporter des solutions, il est donc important d’identifier précisément le problème et de savoir pourquoi au juste nous souhaitons le résoudre. En quoi ma solution a-t-elle un intérêt pour les utilisateurs? Et quels Pain Points allons-nous ainsi éliminer?

SUC 2016 Facts & Figures

Facts and Figures pour Swisscom Startup Challenge

 

Technologie vs. business model

A la prochaine étape de la candidature, vous devez montrer comment vous comptez résoudre le problème précédemment décrit. Il est important de présenter tant l’aspect technique que l’aspect économique. Evoquez par exemple les points suivants:

  • Pourquoi votre technologie est-elle adaptée et comment l’avez-vous mise en place?
  • En quoi votre produit ou service améliore-t-il la vie des utilisateurs?
  • A quel public s’adresse votre start-up et comment la technologie est-elle utilisée?
  • Comment obtenez-vous une bonne rentabilité de l’offre?

L’idée n’est pas de détailler intégralement tous ces points mais de montrer à un jury d’experts ou à des investisseurs potentiels que vous avez réfléchi au sujet. C’est également le moment de parler du marché, d’en évaluer la taille et d’estimer les parts de marché que votre start-up pourrait exploiter.

No risk, no fun

Il est dans la nature même des start-up de prendre des risques puisqu’elles explorent des terrains inconnus. Vous devez ainsi également évoquer cet aspect dans une candidature, en présentant notamment votre concurrence. Ici, il est important d’identifier     vos principaux concurrents et de savoir pourquoi vous êtes en concurrence. Cela vous permettra d’une part de marquer des points grâce à vos connaissances du marché et cela vous servira d’autre part de tremplin pour la prochaine étape de votre candidature: pourquoi vous êtes meilleur que tous les autres. Précisez clairement vos avantages concurrentiels et dévoilez une partie de votre «secret sauce» en matière de technologie, stratégie de vente, mais aussi de User Experience. C’est également l’occasion idéale pour présenter les clients pour lesquels vous avez travaillé ou les pilotes que vous avez déjà réalisés. Indiquez aussi que vous disposez déjà d’un financement, précisez la manière dont vous comptez utiliser votre argent et présentez votre stratégie de commercialisation. Tout ce qui démontre votre viabilité est intéressant.

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Espace Co-Working de Swisscom: Pirates Hub

 

Collaboration avec Swisscom

Un des derniers points qui doit impérativement figurer dans votre candidature StartUp Challenge: la raison pour laquelle vous désirez collaborer avec Swisscom. Dans la mesure où Swisscom dans sa vision représente un catalyseur pour la numérisation de la Suisse, votre idée de start-up doit s’inscrire dans ce concept et vous devez étayer vos arguments de manière concrète et détaillée. Votre thématique doit présenter un intérêt clair pour Swisscom et, de notre côté, nous devons pouvoir vous apporter un soutien avec nos connaissances clés. Cette logique fonctionne dans les deux sens. Montrez-nous aussi clairement que possible la valeur ajoutée que le StartUp Challenge peut apporter à votre entreprise:

  • Qu’attendez-vous de ce programme?
  • Quelle influence aurait-il sur votre start-up?
  • Quelles expériences espérez-vous faire lors du voyage d’affaires dans la Silicon Valley?

J’espère avoir pu vous aider avec ces conseils! Vous trouverez ici des informations sur d’autres activités de Swisscom liées aux start-up: Pirates Hub ou sur le site web de Swisscom Ventures, le fonds de capital-risque de Swisscom. Toutes les informations importantes sur le StartUp Challenge sont disponibles sur ce post de blog. La date butoir pour le dépôt de candidatures est fixée au 15 mai. Nous nous réjouissons de découvrir vos candidatures!

 


Swisscom StartUp Challenge 2016: Last Minute Application Tips

Do you want to be one of the lucky StartUp Challenge 2016 winners? Get your application in now – you still have time until 15 May. These tips highlight what you should bear in mind when submitting applications and pitching generally and should help you maximise your chances of being one of the top 10 start-ups selected to pitch before our prestigious panel. Who knows, perhaps you’ll be one of the five lucky winners to join us in Silicon Valley this September. We wish you the best of luck!

I’ve been working at Swisscom since 1 October 2015 in the trainee programme and in my current project I have gained a great many insights into Switzerland’s start-up ecosystem. As a graduate of ETH Zurich, one of the world’s leading universities for technology, I’m very interested in new ideas and technologies. However, I also found out that start-up founders are only successful if they have a workable business model and implementation plan. Therefore, to ensure a successful application for the Swisscom Startup Challenge and success in pitching before investors generally, there are a number of points to bear in mind.

Fall in love with the problem, not the solution

Inspiring tech savvy people with new technologies such as blockchain, machine learning or the Internet of Things is pretty easy. However, by focusing on the technology itself when developing an idea or solving a problem, you often lose sight of what matters, i.e. the problem itself. Essentially, every start-up is developing a product or service that solves a problem. So before you even think about how you’re going to do it, you should clarify the problem and why you want to solve it. How relevant is my solution to users? And which pain points will it eliminate?

SUC 2016 Facts & Figures

Facts and Figures concerning Swisscom Startup Challenge

 

Technology versus business model

The next step in your application is to show how you are going to solve the problem you have just described. Here, it is important to emphasis both technical and financial aspects. Mention the following for instance:

  • Why is your technology fit for purpose and how did you implement it?
  • How does your product or service improve life for users?
  • Who is your target audience and how is the technology used?
  • How does your product earn money?

These aspects do not have to be fully developed, but they should demonstrate to the panel of experts or potential investors that you’ve thought everything through. This is also a good time to discuss the market, estimate its size and give an idea of the market share you expect your start-up to corner.

No risk, no fun

By their very nature, start-ups take risks when chartering new and unproven territory. This should also be addressed in your application, particularly what the competition is like. At this point it is important to identify the relevant players and how they stand as competitors. For one, it gives you a chance to impress with your knowledge of the market and two, it takes you to the next part of your application: why you are better than everyone else. Highlight your competitive edge and provide a taste of your ’secret sauce‘, be it technology, sales strategy or user experience. This is also a good opportunity to list customers with whom you have worked or pilots you’ve already conducted. If you have already received funding, tell us about how you used it along with your go-to-market strategy. Anything that proves traction is allowed.

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Swisscom’s Co-Working space: Pirates Hub

 

Cooperation with Swisscom

One of the final ‘musts’ in your StartUp Challenge application is to explain why you want to cooperate with Swisscom. As Swisscom considers itself a catalyst for Swiss digitisation, start-up ideas, including yours, must dovetail with this concept and you should provide practical and detailed examples of how your idea fits. Firstly, your subject must be relevant for Swisscom and secondly, and more importantly, we must be able to support you with our core competencies. The reverse also applies: Show us in as much detail as possible how the StartUp Challenge will benefit your company:

  • What do you expect out of the programme?
  • How will it impact your start-up?
  • What do you hope to learn on your business trip to Silicon Valley?

I hope that you find these tips helpful. For more details about Swisscom start-up activities visit: Pirates Hub or the website of Swisscom Ventures, Swisscom’s venturing fund. For all the important details about the StartUp Challenge, check out this blog. The closing date is not until 15 May. We look forward to receiving your applications.