„Der Pirates Hub als innovativer Schmelztiegel fasziniert mich“

Beim Summerpreneurship treffen talentierte Studenten während drei Monaten auf passionierte Startups.  Doch was steckt konkret hinter dem Programm? Wir haben bei Fenja Persello und Julian Szenogrady, beide HSG-Studierende, nachgefragt: Sie sind seit Juni Teil des Pirates Hub, wo sie ihr Summerpreneurship absolvieren. Und stecken schon mittendrin, wie sich zeigt. 

Die neuen Summerpreneurs im Pirates Hub: Fenja Persello und Julian Szenogrady

Die neuen Summerpreneurs im Pirates Hub: Fenja Persello und Julian Szenogrady

Was hat euch zu der Bewerbung für ein Summerpreneurship bewegt? 

Fenja: Auf Twitter habe ich seit geraumer Zeit die Aktivitäten von Swisscom verfolgt. Als ich einen Workshop mit dem Pirates Hub im Veranstaltungskalender meiner Uni entdeckte, gab ich meine Bewerbung dafür sofort ein. Am Event selbst hat mir besonders gefallen, wie authentisch die Firma präsentiert wurde – die Motivation der Präsentatoren für ihren Job war ansteckend. Seither ist die Job Plattform der Swisscom in meiner Browser-Favoritenleiste.

Julian:Meine diesjährigen Semesterferien wollte ich für ein Praktikum nutzen. Ein Recruitingevent an der Uni hat mein Interesse an Swisscom geweckt. Das Summerpreneurship hat mich schon zu diesem Zeitpunkt gereizt, und dies bei  Swisscom zu absolvieren, schien für mich die perfekte Kombination.

Was hat euch dabei spezifisch am Pirates Hub fasziniert? 

Fenja: Piraterie im Corporate Umfeld – ein spannender (vermeintlicher) Kulturgegensatz. Seit ich mich an der Uni mit dem Konzept von Open Innovation beschäftigt habe, wollte ich unbedingt einen Einblick erhalten, wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann. Welche Hürden müssen überwunden werden? Wie können Ideen in grossen Organisationen schnell getestet und implementiert werden?

Julian: Der Pirates Hub als innovativer Schmelztiegel für Corporate-, als auch Startup-Thematiken faszinieren mich. Die Integration von disruptiven Geschäftsmodellen in einem Konzern stellt dabei eine besonders spannende Herausforderung dar.

Mit welchen Projekten beschäftigt ihr euch aktuell? 

Fenja: Ich darf ein spannendes Intrapreneurship-Projekt mitgestalten. Mit der sogenannten Kickbox möchten wir eine physische “Werkzeugkiste” anbieten, die es jedem Swisscom Mitarbeiter ermöglicht, eine innovative Idee selbständig realisieren zu können. Unter anderem werden Kontakte zu Experten, Guthaben und natürlich Kaffee-Gutscheine in die Box gelegt

Julian: Mein Fokus liegt auf den sogenannten “Tech Calls”. In diesem Pilotprojekt holen wir die spezifischen Bedürfnisse der Linie ab und leiten daraus eine konkrete Ausschreibung für Startups ab. Dann scouten wir aktiv und gezielt mit dem Ziel, mit einzelnen Startups Pilotprojekte durchzuführen und ihre Lösungen schliesslich bei Swisscom zu implementieren

Was nehmt ihr aus den Workshops im Impact Hub mit? 

Julian: Die “Summer School for Entrepreneurs” lehrt mich, wie ein Unternehmer zu denken und zu handeln. Ich eigne mir dabei Fähigkeiten der Ideengenerierung, Erstellung von Protoypen und rhetorische Hilfsmittel wie Storytelling an. Diese kann ich im Arbeitsalltag gezielt einsetzen, um meine Projekte weiterzuentwickeln und gegen aussen zu vertreten.

Fenja: Neben den fachlichen Kompetenzen, die Julian erwähnt hat, schätze ich besonders auch den Austausch mit den anderen Summerpreneurs. Die Summer School bietet auch eine Plattform um – ganz informell – von Praktikant zu Praktikant Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen und zu reflektieren.

Was erwartet ihr von den verbleibenden acht Wochen? 

Julian: Meine Projekte bei Swisscom sind eben erst gestartet und um diese erfolgreich umzusetzen, braucht es viel Einsatz und Durchhaltevermögen. Dabei kann ich aber für meine zukünftige Ausbildung viel lernen und mein Netzwerk durch den angenehmen Austausch erweitern. Ich freue mich ausserdem auf weitere spannende Vorträge und Bekanntschaften mit anderen Summerpreneurs im Impact Hub.

Fenja: Die Zeit geht leider viel zu schnell vorüber. Mein Ziel ist es einerseits, meinen Beitrag zu leisten damit die Kickbox baldmöglichst gelauncht werden kann. Andererseits möchte ich lernen,  verschiedene „Brillen“ anzuziehen: Jene von Start-Ups, Intrapreneurs, Scouters, Linienverantwortlichen etc. Die offene und integrative Kultur bei Swisscom lässt mich sehr optimistisch in die nächsten Wochen blicken.

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