Top 10 der Swisscom StartUp Challenge stehen fest!

Die Swisscom StartUp Challenge steckt in einer heissen Phase: soeben wurden die Top 10 bekannt gegeben. Diese dürfen Mitte August zum Pitch vor einer hochkarätigen Fachjury antreten. Die besten fünf fliegen dann ins Silicon Valley zum Business Acceleration Program. Wir haben uns mit Penny Schiffer, Leiterin Startup Engagement, unterhalten und geben euch einen Einblick ins Auswahlverfahren. Und natürlich erfahrt ihr hier, welches die 10 auserkorenen Start-ups sind.

(Version français ci-dessous)

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Penny, ihr habt 208 Bewerbungen für die StartUp Challenge erhalten. Wie zufrieden bist du mit den Bewerbungen?
Penny Schiffer: Ich bin sehr zufrieden! Wir haben dieses Jahr noch einmal deutlich mehr und sogar noch bessere Bewerbungen erhalten als in den Vorjahren.
Die Mehrheit der Bewerbungen stammen aus der Kategorie IT, Web und Software. Ebenfalls gut vertreten sind die Bereiche Hardware und FinTech. Weitere Start-ups kommen aus den Themenfeldern E-Commerce, AdTech sowie Big Data, E-Health, Smart Home und Security. Über 90% der teilnehmenden Jungunternehmen stammen aus der Schweiz.

Kannst du uns einen Blick hinter die Kulissen geben, wie der Auswahlprozess genau ablief?
Penny Schiffer: Der Auswahlprozess hat drei Stufen: Zuerst haben wir alle Bewerbungen gelesen und eine Vorauswahl mit 33 Start-ups getroffen, die das Potential haben, die Challenge zu gewinnen. Dann hat unsere interne Fachjury, bestehend aus Venture Associates, Swisscom Ventures und dem Pirates Hub, die Shortlist diskutiert und eine Top10 Rangfolge erstellt. Bewertungskriterien sind Qualität des Start-ups, der strategische Fit mit Swisscom und eine Einschätzung darüber, wie stark die Bewerber von der Reise ins Silicon Valley profitieren könnten. 

Was sind nun die nächsten Schritte, die anstehen?
Penny Schiffer: Am 16. August pitchen die zehn Finalisten im neu eröffneten Swisscom Digital Lab vor unserer Final-Jury mit Vertretern des Top-Management und externen Experten. Sie küren abschliessend die fünf Gewinner, die Ende September für eine Woche in den Swisscom Outpost ins Silicon Valley reisen.  

Und welche 10 Start-ups haben es denn nun in die Top 10 geschafft?
Gerne geben wir euch einen Einblick in Form von Kurzportraits. Auch mein Kollege Andi Heer hat übrigens einen Beitrag zum Thema verfasst, den ihr gerne auf der KMU Business World nachlesen könnt.

Advanon
Von drei Ex-Googlern gegründet, ermöglicht Advanon KMU, ihre offenen Rechnungen einfach, schnell und transparent zu finanzieren. KMU können ihre Debitorenrechnungen auf der Advanon Onlineplattform von Investoren finanzieren lassen und erhalten binnen 24 Stunden Liquidität. So können Unternehmen ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf optimal ihrem Geschäftsverlauf anpassen und auf lange Wartezeiten verzichten, während Investoren Zugang zu einer neuen Anlagekasse erhalten.

Biowatch
PIN-Codes, Passwörter, Schlüssel, Kreditkarten – unsere Identifikationsmöglichkeiten und Zugänge sind je länger je unübersichtlicher und nicht immer nutzerfreundlich. Die biometrische Uhr des Walliser Jungunternehmens Biowatch will dem Abhilfe schaffen: Sie erkennt ihren Träger anhand seines Venenmusters und ermöglicht dadurch eine eindeutige und sichere Authentifizierung. Mittels Bluetooth und NFC können User mit der Uhr somit Onlinezahlungen vornehmen, ihr Auto entriegeln, sich automatisch in ihre Konten einloggen oder sich Zugang zu Gebäuden verschaffen.

Catch Eye
Die Überwindung der Kluft von Videotelefonie und Real-Life Gespräch hat sich CatchEye vorgenommen. Das Start-up entwickelte ein Videotelefonie Add-on, welches die Bildqualität von Videochats erhöht, und es den Gesprächspartnern ermöglicht, Augenkontakt herzustellen. Dies geschieht mithilfe einer Software, welche das Bild in Echtzeit optimiert und so das Gespräch persönlicher macht und die Kommunikation verbessert.

Fashwell
Täglich klickt man sich auf Instagram durch Tausende von Bildern, auf denen Models Kleider tragen, die man auch gerne tragen würde. Mit der Vision, Fashionprodukte im Internet dem User zugänglich zu machen und ihm die Möglichkeit zu bieten, diese zu kaufen, haben drei ETH-Absolventen Fashwell entwickelt: eine App, die einen bevorzugte Fashionprodukte online finden und kaufen lässt, ermöglicht durch einen Algorithmus zur Bildanalyse, der auf maschinellem Lernen basiert.

Lykke
Langsame Transaktionsprozesse, hohe Marktfragmentierung, Intransparenz: Die heutige Finanzarchitektur ist überholt und sollte ersetzt werden – diesem Credo hat sich Richard Olsen verschrieben: Der Gründer von Lykke möchte einen globalen Marktplatz entwickeln, auf welchem Finanzinstrumente jeglicher Anlageklasse und jeglicher Transaktionshöhe gehandelt werden können. Basieren soll der Onlinemarktplatz auf der Blockchain-Technologie, welche dezentral aufgebaut ist und die zeitgleiche Lieferung und Abrechnung von Transaktionen ermöglicht sowie die Transaktionskosten massiv senkt.

Nanolive
Wissenschaftler arbeiten für Wissenschaftler – unter diesem Motto ist das am Innovationspark der ETH Lausanne entstandene Start-up Nanolive geboren. Nanolive ist eine neuartige Technologie, welche die dreidimensionale Erforschung lebender Zellen mithilfe eines Mikroskops ermöglicht, ohne diese zu beschädigen. Damit lassen sich insbesondere Fortschritte in der medizinischen Forschung erzielen, indem beispielsweise die Wirkung von Medikamenten an lebenden Zellen getestet werden kann.
Nanolive

Qipp
Digitalisierung der Immobilienbranche – das ist das Ziel des Basler ETH-Spin-offs qipp. Entstanden ist Allthings, eine App, die es Immobilienmanagern und Eigentümern erlaubt, digitale Services zu bündeln und die Beziehungen zwischen Eigentümern, Managern und Mietern zu verbessern. Allthings integriert eine ganze Reihe von digitalen Services wie zum Beipiel Zügelservice, Smart-Home-Lösungen oder Marktplätze für Mieter.

Qumram
Das Zürcher Start-up Qumram widmet sich einem der zukunftsträchtigsten Märkte – Big Data. Qumram ist eine Big-Data Plattform, auf der jegliche Onlineinformationen lückenlos und rechtssicher aufgezeichnet und später zu einem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden können. Dadurch können Unternehmen ihre gesetzliche Nachweispflicht erfüllen, Betrug aufdecken durch die Analyse von Kundeninteraktionen und das Kundenerlebnis optimieren.

Xorlab
Xorlab ist ein ETH-Spin-off, welches eine Software-Lösung zur frühzeitigen Aufdeckung und Verhinderung von Clientseitigen Angriffen entwickelt hat. Darunter fallen unter anderem Spear-Phishing und Drive-by Infektionen, welche den Angreifern Zugang zur IT-Infrastruktur von Unternehmen verschaffen und oft zu einer Reihe weiterer gezielter krimineller Aktivitäten führen. Xorlab scannt Dateien und macht ausfindig, ob sie unbekannte Software-Schwachstellen ausnutzen oder nicht, bevor die Angriffe durchgeführt werden können.

Xsensio
Das an der ETH Lausanne entstandene Start-up Xsensio hat ein Wearable entwickelt, welches die biochemischen Informationen an unserer Hautoberfläche nutzt, um non-invasiv und in Echtzeit Informationen über unseren Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden zu liefern. Anders als herkömmliche Wearables basiert Xsensio auf Nanotechnologie, welche sich Informationen von Proteinen, Molekülen und Elektrolyten an der Hautoberfläche zunutze macht.

 


Nous connaissons le Top 10 du Swisscom StartUp Challenge!

Le Swisscom StartUp Challenge entre en phase finale: le Top 10 vient tout juste d’être dévoilé. Les candidats du haut du panier pourront se présenter au pitch de la mi-août devant un jury spécialisé de haute volée. Les cinq premiers s’envoleront ensuite vers la Silicon Valley pour participer au Business Acceleration Program. Nous avons rencontré Penny Schiffer, responsable du Startup Engagement et vous donnons un aperçu de la procédure de sélection. Vous découvrez à cette occasion les 10 start-ups qui se sont hissées au Top 10.

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Penny, vous avez reçu 208 candidatures pour le StartUp Challenge, en êtes-vous satisfaite?
Penny Schiffer: J’en suis très satisfaite! Cette année encore, nous avons reçu un nombre de candidatures plus important et de meilleure qualité que les années précédentes. La plupart des candidatures viennent des secteurs de l’informatique, du web et des logiciels. Les domaines du matériel et de la FinTech sont également bien représentés. Les autres start-up travaillent dans l’e-commerce, l’AdTech (technologie de la publicité), ou encore le Big Data, l’e-health, le Smart Home et la Security. Plus de 90% des jeunes entreprises participantes viennent de Suisse. 

Pouvons-nous jeter un œil avec vous dans les coulisses et en savoir plus sur le processus de sélection?
Penny Schiffer: Le processus de sélection se déroule en trois étapes: tout d’abord, nous étudions toutes les candidatures et nous présélectionnons 33 start-up qui ont le potentiel pour gagner le Challenge. Par la suite, notre jury spécialisé interne, composé de Venture Associates, de Swisscom Ventures et de Pirates Hub, débat sur notre liste et classe les 10 meilleures entreprises. Parmi les critères d’évaluation, nous prenons en compte la qualité de la start-up, l’alignement stratégique avec Swisscom et nous évaluons également le bénéfice que les candidats peuvent tirer de cette expérience dans la Silicon Valley.

Quels sont les prochaines étapes à franchir?
Penny Schiffer: Le 16 août, les dix finalistes soutiendront leur projet dans le nouveau Swisscom Digital Lab à l’EPFL devant notre jury final, composé de représentants du Top Management et d’experts externes. Le jury désignera alors les cinq gagnants qui partiront une semaine fin septembre au Swisscom Outpost dans la Silicon Valley. 

Quelles sont les 10 start-ups qui viennent d’accéder au Top 10?
Nous vous en livrons ici de brefs portraits. Aussi, mon mon collègue Andi Heer a rédigé un article sur ce thème que vous pouvez lire sur le PME Business World.

Advanon
Trois anciens employés de Google ont créé Advanon, une société qui permet aux PME de financer leurs factures ouvertes, simplement, rapidement et en toute transparence. Les PME obtiennent des liquidités dans les 24 heures grâce à la plateforme en ligne d’Advanon où des investisseurs recouvrent leurs créances. Les entreprises gèrent leurs liquidités à court terme de manière optimale, sans pâtir des délais de paiement, et les investisseurs ont accès à de nouveaux placements.

Biowatch
Codes PIN, mots de passe, clés, cartes bancaires: nos moyens d’identification et d’accès se multiplient, entraînant confusion et encombrement. La jeune entreprise valaisanne Biowatch entend bien y remédier avec sa montre biométrique qui reconnaît son porteur à son réseau veineux, garantissant une identification sûre et sécurisée. Grâce aux technologies Bluetooth et NFC, la montre permet d’effectuer des paiements en ligne, de déverrouiller sa voiture, de se connecter automatiquement à son compte ou encore d’accéder à des bâtiments sécurisés.

Catch Eye
CatchEye s’est fixé pour objectif de combler le fossé séparant visiophonie et discussion en face-à-face. La start-up a développé une extension pour logiciel de visiophonie qui améliore la qualité de l’image lors des discussions vidéo et permet aux interlocuteurs de se regarder dans les yeux. Le logiciel optimise l’image en temps réel, personnalise la discussion et améliore la communication.

Fashwell
Tous les jours, nous cliquons sur les photos de mannequins dont nous envions les vêtements, et il y en a des milliers sur Instagram. Pour aider l’utilisateur à faire son choix parmi les articles de mode présentés sur Internet, trois diplômés de l’EPF de Zurich ont développé Fashwell. Cette appli fonctionne grâce à un algorithme d’analyse de l’image basé sur l’apprentissage automatique.

Lykke
Lenteur des transactions, fragmentation des marchés, opacité: le modèle financier est dépassé et doit être remplacé. C’est ce que pense Richard Olsen: le fondateur de Lykke souhaite développer un marché mondial permettant de négocier tous les instruments financiers, quelle que soit la catégorie de placement ou le montant de la transaction. Ce marché en ligne est basé sur la technologie blockchain. Celle-ci, décentralisée, assure la simultanéité de la livraison et du règlement des transactions tout en abaissant considérablement les coûts de transaction.

Nanolive
Les scientifiques au service des scientifiques, telle est la devise de la start-up Nanolive, créée à l’Innovation Park de l’EPF de Lausanne. La technologie dernier cri de Nanolive permet d’étudier au microscope des cellules vivantes sans les endommager. La recherche médicale fera ainsi un bon en avant en testant l’effet de médicaments sur des cellules vivantes. 

Qipp
Dématérialiser l’immobilier, c’est l’objectif de Qipp, une spin-off bâloise de l’EPF. Elle a créé une application, Allthings, regroupant les services numériques des agences immobilières et des propriétaires et améliorant la relation entre ces derniers, les agents et les locataires. Les services proposés vont du déménagement à l’habitat intelligent en passant par l’achat/vente de biens et services en ligne pour les locataires. 

Qumram
La start-up zurichoise Qumram se consacre à un marché d’avenir: le Big Data. Qumram est une plateforme de données massives où toutes les informations en ligne sont enregistrées, de manière exhaustive et sécurisée. Elles sont ensuite consultables à tout moment. Les entreprises s’acquittent ainsi de leur obligation de preuve, mettent à jour des escroqueries grâce à l’analyse des interactions clients et optimisent l’expérience client.

Xorlab
Xorlab, une spin-off de l’EPF, a développé un programme visant à déceler au plus tôt les attaques logiciels et à les éviter. Sont entre autres visés le spear-phishing et les infections par Drive-by qui attaquent l’accès à l’infrastructure informatique de l’entreprise et effectuent bien souvent des activités criminelles ciblées. Xorlab scanne les données pour voir si elles profitent de points faibles du logiciel encore inconnus avant qu’une attaque n’ait pu avoir lieu. 

Xsensio
Xensio est une start-up née à l’EPF de Lausanne. Elle a mis au point un kit qui révèle l’état de santé et de bien-être en temps réel grâce à l’analyse des données biochimiques à la surface de la peau. Contrairement aux kits traditionnels, Xensio se base sur les nanotechnologies utilisant les données fournies par les molécules, protéines et électrolytes de l’épiderme.