Bestimmt jeder kennt den Namen der App bereits. Pokémon GO hat weltweit eingeschlagen wie ein Pokéball! In den USA hat das Spiel bereits den Rekord von Candy Crush gebrochen und ist das aktivste Game mit den meisten Nutzern. Die meisten Spieler sind 20-30 Jährige und mit Pokémon aufgewachsen und können so in Erinnerungen schwelgen. Aber auch die anderen, die nichts mit den Monstern am Hut haben sind durch das Medienspektakel darauf aufmerksam geworden und folgen dem Hype. Auch Swisscom ist schon fleissig dabei – ob in der internen Community, auf Twitter oder bei gemeinsamen Streifzügen nach den Monstern wird die Leidenschaft für das Sammeln und Kämpfen geteilt.

Das Game hat grosses Suchtpotential (spreche aus eigener Erfahrung)! Ein Trainer aus Neuseeland hat gar seinen Job an den Nagel gehängt, damit er für 2 Monate durch die Welt reisen kann um alle Pokémon zu fangen.

Mir ist aufgefallen, dass an gewissen Swisscom Standorten die Jagd sehr einfach ist. Z.B. an der Pfingstweidstrasse gibt es gleich 2 Pokéstops beim Gebäude. So kann einfach ein Lockmodul installiert werden und gemütlich vom Arbeitsplatz aus gefangen werden – ganz ohne den Job an den Nagel hängen zu müssen 😉

Pokéstop? Lockmodul?? Unten (in blau) gibt es das wichtigste in Kürze über Pokémon GO 🙂

Eine kleine Reise durch die Swisscom Pokémon-Welt:

Ein wildes Muschas erscheint im Pirates Hub.

Hier tummeln sich auch schon einige Geschöpfe im Pirates Hub in Zürich.

 

Ein wildes Smogon in der Recruiting World in Bern

Genauso wie hier in der Recruiting World in Bern.

 

Ein wildes Sterndu an der Müllerstrasse in Zürich

Auch hier an der Müllerstrasse in Zürich lässt sich ab und zu mal eins blicken.

 

Ihr seht, die Monster sitzen direkt in unseren Räumlichkeiten! Doch wie ist das möglich? In der App ist Augmented Reality eingebunden und so kann man seine Lieblinge schon fast im realen Leben einfangen.

Ein Team bei Swisscom beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit Augmented Reality sowie Mixed Reality – worauf unser GO basiert. Dazu haben wir ein kurzes Statement vom Leiter des Teams Mobile Apps & Augmented Reality, Lukas Zimmerli eingeholt:

Augmented Reality ermöglicht neuartige Interaktionen mit Menschen, Objekten sowie der direkten Umgebung. Dabei stellt Pokémon GO ein mögliches Anwendungsgebiet von Augmented Reality dar: der Gamification von Fitness. Obwohl Pokémon GO durch sein Suchtpotential in aller Munde ist, zeigt es meiner Meinung nach jedoch nur einen Bruchteil des Potentials auf, über welches Augmented Reality bereits heute verfügt. Dabei fehlt Pokémon Go die Raumerkennung, welches u.a. die Microsoft Hololens als auch Google Tango bereits komplett bieten. Nichtdestotrotzt ist Pokémon GO für mich ein guter Vorbote, der zukünftige Interaktionen mit Augmented Reality in den Alltag bringt.

Hier gibt es noch mehr über AR von Lukas.

Nun noch einiges zu den Vor- und Nachteilen und einige Tipps und Tricks dazu:

Go ist eines der wenigen Spiele, die uns Fitness bringen. Die Leute wandern herum und wollen Pokémon fangen – einige gehen dafür noch kilometerweite Spaziergänge nach der Arbeit. Und das Spiel ist auch sehr sozial. Sozial? Ein Game? Ja! Denn die Menschen bilden Teams, gehen gemeinsam auf Jagd, versammeln sich bei Pokéstops und lernen neue Leute kennen mit denen sie fachsimpeln können. Leider gibt es noch keine Funktion, um seine Freunde einzubinden. Die Trainer wollen einen internen Chat, Pokémons austauschen und direkt gegen ihre Freunde kämpfen! Das Spiel macht viel Spass und man bewegt sich viel – doch das kostet unser Smartphone auch seinen ganzen Akku. Da GPS immer aktiviert und der Bildschirm immer an ist, raubt es das Leben aus unserem Gerät. Viele nutzen daher Powerbanks. Doch was wenn man keine hat oder sie zu Hause gelassen hat? Schnell ins mySwisscom oder auf Battere.ch den nächsten Standort finden und so eine Powerbank am nächsten Kiosk ausleihen. Doch man sollte sich vom Game nicht ganz ablenken lassen denn sonst können schnell Unfälle passieren (wie wir bereits gesehen/gehört haben). Doch wieso starren immer alle auf den Bildschirm? Dass sie ja kein Pokémon verpassen! Doch es geht auch einfacher: Das Gerät vibriert sobald ein Pokémon auf dem Bildschirm erscheint – also einfach normal gehen und auf die Rückmeldung des Smartphones warten! Das erleichtert es um einiges 🙂 Eine andere Möglichkeit des Spielens ohne Smartphone bietet die Erweiterung Pokémon GO Plus, ein Armband zu dem ich euch unten mehr verrate.

Das grösste Problem beim Game ist die Serverüberlastung. Da extrem viele Menschen die App installiert haben und Nutzen gibt es einige Schwierigkeiten wie Verzögerungen oder Abstürze. Viele Trainer regen sich darüber auf, dass sie so die Pokémon nicht fangen können 🙁

  • Pokémon GO ermittelt mit GPS und dem mobilen Netz den Standort des Trainers und positioniert ihn virtuell auf der Landkarte. Die Karte wird direkt von Google Maps übernommen.
  • Das Ziel von Pokémon GO ist, für viele mind. 1 Exemplar von jedem Pokémon zu fangen. Dafür muss man umher laufen und nach ihnen suchen.
  • Pokémon erscheinen plötzlich an den unterschiedlichsten Orten wie am Wegrand, in der Wiese oder am Wasser. Ganz spezielle Pokémon findet man an besonderen Orten wie z.B. auf dem Mount Everest!
  • Bei Sehenswürdigkeiten und sonstigen auffälligen Objekten gibt es Pokéstops an denen man Pokébälle und weitere Gadgets erhält.
  • An diesen Pokéstops können Lockmodule installiert werden die während 30min Pokémon zu dir locken. Die Module sind für alle sichtbar und somit ein Vorteil für alle Spieler in der Nähe.
  • Natürlich kann auch in der Arena gegen andere Trainer gekämpft werden.
  • Die Arenen können durch die Teams erobert werden. Man muss sich zu Anfang für eines der drei Teams entscheiden: Team Gelb (Intuition), Team Blau (Weisheit) und Team Rot (Wagemut)

 

Technisches, Erweiterungen und Zukunft

Die Serverüberlastung entstand durch zu viele Downloads. Der Launch war (wie bei den meisten Apps) gestaffelt in den verschiedenen Ländern geplant. Doch als es in Australien erhältlich war, griffen viele Personen von anderen Ländern schon zu! Mit einer ausländischen Apple ID oder dem APK konnte die Ländersperre einfach umgangen werden. Jetzt hat das Unternehmen mit Serverproblemen zu kämpfen. Sie sind dabei noch viel mehr Server zu beschaffen – für alle Länder. Das ist ein schwieriges Vorhaben und sie müssen sich beeilen; die Nutzer werden immer stinkiger!

Ein Pokémon GO Plus Armband

 

Für die, die es sich einfach machen wollen auf der Monsterjagd, können sich ein (fragwürdiges) Gadget zulegen: Pokémon GO Plus! Dieses Gerät kann z.B. als Armband getragen werden und verbindet sich via Bluetooth mit dem Smartphone. Durch vibrieren und LED Rückmeldung werden Ereignisse im Spiel signalisiert – wie z.B. das Erscheinen eines Pokémons. Zudem kann man durch Drücken eines Knopfs Pokémon fangen oder andere einfache Aktionen durchführen

 

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Samsung Gear o.ä. noch miteingebunden wird. So können wir in der Virtuellen Realität unsere Lieblinge suchen und fangen! Doch wollen wir hunderte VR-Brillenträger auf der Strasse antreffen?

Der Niantic CEO John Hanke plauderte etwas über die Zukunft seines Spiels. Bald sollen die seltenen Pokémon im Game eingebunden werden. Wir sind gespannt, wo sie sich verstecken werden und wer die glücklichen Erst-Finder sein werden. Weiter soll es möglich werden, die Pokéstops in Pokémon Center umzuwandeln damit man, wie im Original-Film, seine Pokémon wieder aufpäppeln kann. Das Game kommt also immer näher an unsere Kindheitserinnerungen heran J Auch die Teams, die zu Beginn gewählt werden mussten, werden später nochmal eine wichtige Rolle spielen. Die drei Teams (Intuition, Wagemut, Weisheit) sind jeweils mit einem der drei legendären Vogel-Pokémon verbunden und so sollen anscheinend die Trainer des Teams jeweils nur fähig sein, „ihr“ Vogel-Pokémon zu fangen.

Die drei legendären Vogel-Pokémon