Automatisiertes Reporting mit SAP Business Objects Platform

Wie man frei nach dem KISS-Prinzip Zeit gewinnen kann. Zeit, die man dann eben für die umfassenden Möglichkeiten der Business Intelligence Welt investieren kann.

Das Angebot für Reporting Tools ist ergiebig und die damit verbundenen Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Die Ressourcen sind jedoch meist knapp. Heute möchte ich berichten, wie man mit KISS-Prinzip Zeit gewinnen kann. Zeit, die man eben für die umfassenden Möglichkeiten der Business Intelligence Welt investieren kann.

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Dieses Beispiel stammt aus einem Projekt für ein Warenhaus. Den Entscheidungsträgern, Teamleitern und Lieferanten soll ein aktueller Überblick über das laufende Geschäft, die Zielerreichung und die Lagerbestände gegeben werden.

Eine Schar an Reports, diverse Empfänger und Kanäle, sowie unterschiedliche Verteilungsrhythmen sollen bewältigt werden. Zu Beginn habe ich das KISS Prinzip angesprochen. Es bedeutet keep it simple & smart. In diesem Fall: simple Reports und eine smarte automatisierte Verteilung.

Die Berichte werden vom Kunden selbst entworfen. Dies geschieht mit Excel und dem SAP Add-In Analysis for Office. Das bekannte Tool ermöglicht einen schnellen Einstieg. Für die Anwender ist es nur neu, wie die Daten angebunden und veröffentlicht werden. Ein Report könnte wie folgt lauten: die Lagerbestände eines Lieferanten für Unterwäsche in der Filiale in Zürich. In nur drei Schritten ist der Bericht erstellt und die Verteilung eingeplant.

  1. Datenanbindung: Abfrage des Lagerbestand mit Einschränkung auf den entsprechenden Kunden und Filiale
  2. Reportdesign: Nach Gusto im bekannten Excel Umfeld
  3. Verteilung: Montags, Mittwochs und Freitags um 17:00 Uhr auf einen SFTP-Server.

Schritt 1-2 finden im Excel statt, den Verteilungsplan erstellt man auf der SAP BO Platform. Die Pläne lassen sich dort spezifisch erstellen und bequem konfigurieren. Es stehen diverse Kanäle zur Verfügung: über die BO Platform selbst, auf ein Netzwerklaufwerk, SFTP oder per Mail. Die Berichte können nachträglich angepasst werden, ohne dass Änderungen an den Verteilungen nötig sind.

Ob Unternehmensleitung, Product Manager, Filialleiter, Floor Manager, Lieferanten oder Marketing. Mit der smarten Verteilung über SAP BO kann man einem breiten Publikum einen individuellen Einblick in die Geschäfte gewähren.

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Durch die Automatisierung gewinnt man Zeit für neue Möglichkeiten. Wie wäre es mit einem Management Cockpit fürs Ipad? Oder man könnte mit SAP Predictive Analytics den nächsten Shoppingtrend ermitteln. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos. Zum Thema Predictive Analytics hat Olivier bereits spannende Blogbeiträge geschrieben.

Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen, und vielleicht sogar ein wenig inspiriert. Ich freue mich auf eure Kommentare, Anregungen und stehe auch sehr gern für Fragen zur Verfügung.