Viele talentierte Pinguine: Das Gipfeltreffen der Swisscom Talente 2017

Das Wort Talent hört man heutzutage öfters denn je. Aber was bedeutet es, ein Talent zu sein? Gibt es überhaupt eine universale Auffassung von einem Talent? Nein! Denn genau so unterschiedlich wie die Interpretationen des Wortes ausfallen, sind auch die Talente von Swisscom. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Den Drive und den Spirit, die Swisscom Welt massgeblich zu prägen.

Die Talentprogramme von Swisscom beinhalten drei verschiedene Streams. Das Step up Programm ist massgeschneidert für Mitarbeitende, die sich auf das Thema Führung fokussieren und in ihrer Laufbahn eine Leadership-Funktion einnehmen möchten. Mitarbeitende, die sich fachlich weiterentwickeln möchten, befinden sich im SCALE Programm, das ihnen erlaubt, sich in eine andere fachliche Richtung zu entwickeln. Und last but not least gibt es die Talent Pipeline, für jene, welche bereits wissen, dass sie einen Skill-Change in Richtung Business Engineering oder Process Management vornehmen möchten. Letztere haben bezüglich Berufsbild schon ganz klare Vorstellungen, die Glücklichen 🙂 – während sich die anderen noch in der Evaluierungsphase befinden. Aber genau so soll es auch sein.

Ein ausgefeiltes Talent-Konstrukt also, welches definitiv die Wettbewerbsfähigkeit von Swisscom in Zukunft sicherstellen wird!

Und wer es tatsächlich in eines dieser Programme geschafft hat, erhält das Privileg, sich während 12-24 Monaten intensiv mit sich selbst und der eigenen Karriere auseinander zu setzen.

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Ein erstes Gipfeltreffen hat letzte Woche stattgefunden. Wir durften uns zwei Tage aus dem Daily Business zurückziehen und trafen in Neuchâtel in Montmirail ein. Montmirail ist eine stille, friedliche Oase, in welcher die Menschen vor Ort in einer Art Kommune leben. Alles gehört allen, jeder hilft jeder und jedem. Sehr passend für ein solches Treffen, das u.a. zum Ziel hatte, den Gemeinschaftsgedanken der Community zu etablieren.

 

Als Vorbereitungsaufgabe mussten alle ein Plakat vom persönlichen Lebensweg und den prägenden Ereignissen mitnehmen. Die Regel war, keine Zahlen und Buchstaben zu benutzen. Für einige eine Herausforderung, die jedoch in einem Höchstmass an Kreativität resultierte.  🙂

 

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Dies bildete einen schönen und sehr persönlichen Anfang, um sich von einer ganz anderen Seite zu zeigen und sich in kleinen Gruppen kennenzulernen. Voller Selbstvertrauen haben alle  von denjenigen Geschehnissen erzählt, die sie zu den Menschen gemacht haben, die sie heute sind. Wir durften uns den ganzen Tag mit uns als Persönlichkeit mit bestimmten Werten auseinandersetzen: Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Wohin möchte ich? Und über welche Eigenschaften verfüge ich eigentlich? Dabei ist uns die Pinguin Theorie von Dr. Eckert von Hirschhausen geblieben:

Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche – mit der Energie aus einem Liter Benzin käme er über 2500 km weit! Pinguine sind hervorragend geeignet, um zu schwimmen, zu jagen, zu spielen. Wenn man aber einen Pinguin ohne dieses Wissen betrachtet, könnte manch einer denken, dass dieses Tier eine Fehlkonstruktion darstellt. Zu kurze Flügel, die nicht zum Fliegen taugen. Kaum Beine, um auf Land vorwärts zu kommen. Welch Fehleinschätzung! Aber was bedeutet das?

Wir alle haben Stärken und Schwächen. Viele bemühen sich, Schwächen auszubügeln. Verbessert man seine Schwächen, wird man mittelmäßig. Arbeitet man an seinen Stärken, wird man einzigartig! Aus diesem Grund haben wir uns am ersten Tag auf unsere persönlichen Stärken fokussiert.

Nach einer eher kurzen Nacht haben wir uns am zweiten Tag dem Business gewidmet. Wir haben uns in Talentprogramm übergreifenden Gruppen intensiv mit der Swisscom Strategie befasst. Unsere Swisscom Strategen und unser Head of Innovation haben sich Zeit genommen und uns in einem Frage-Antwort-Spiel vieles über Themen wie Transformation, Wachstum, Operational Excellence und über unser Leitbild mitgegeben.

Zudem haben wir uns mit dem Swisscom Leadership Modell auseinandergesetzt und uns entlang der vier Schlüsselfähigkeiten, die für unser Unternehmen relevant sind, eingeschätzt. Die Selbstreflektion erlaubte uns, über unsere Effektivität und Leadership Skills klar zu werden.

All in all sehr relevante und inspirierende Themen  mit denen wir uns in diesen zwei Tagen auseinandersetzen durften. Und das war erst der Anfang. Wir haben viel gelernt und freuen uns bereits auf das nächste Gipfeltreffen im Sommer. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die Organisatoren Daniela, Christoph, Pieter, Rennie und Anna 🙂

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