Once upon a time in the stone age of IT…

Ein telekommunikatives Fossil lernte vor sehr, sehr langer Zeit das Laufen und ist seitdem aus vielen Büros nicht mehr wegzudenken, auch weil es sich wie ein Chamäleon immer wieder veränderte und an aktuelle Technologien, Standards und Möglichkeiten anpasste.

Das erstaunlichste an dieser Technologie ist jedoch, dass die Anfänge des Faxgerätes bereits über 170 Jahre zurückliegen. Das ist in unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeit eine nahezu unfassbare Einsatzdauer. Das Fax ist damit sogar 30 Jahre älter als der Urvater unseres Smartphones, das Telefon. Nach vielen technischen Verbesserungen hatte das Fax in den späten 70er und in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts seine Blütezeit und wurde zum wichtigsten Kommunikationsmittel in Büros und es zog sogar in vielen Privathaushalten ein. In den 90ern setzte sich dann für die schnelle Kommunikation mehr und mehr E-Mail als bevorzugtes Medium durch, doch der Abgesang auf das heissgeliebte Faxgerät kam zu früh.

Wie ist es heute um das Fax bestellt?

Auch wenn viele Millennials wohl noch nie in ihrem Leben ein Fax verschickt haben, das Faxgerät lebt nach wie vor und hat für viele Arztpraxen unUnternehmen in der Schweiz eine grosse Bedeutung, um Patientendossiers zu versenden oder Bestellungen von Kunden im Ausland entgegen zu nehmen. Swisscom zählt ca. 400’000 Geräte, die noch im Einsatz sind.

All-IP leitet endgültig das Ende des klassischen analogen Faxgerätes ein

Wenn ab Anfang 2018 die finale Umstellung der Swisscom Kundenanschlüsse auf IP in der ganzen Schweiz erfolgt, dann wird es langsam schwierig für das Fax – aber eben nicht unmöglich. Findige Mitarbeiter aus dem Geschäftskundenbereich der Swisscom haben mehrere Einzellösungen intelligent gebündelt und so eine digitale Faxlösung erfunden, die für die Zielgruppe das Beste aus mehreren Welten bündelt.

Zerofax als Lösung, um den Trennungsschmerz der Wirtschaft zu lindern

Mit Zerofax können sich auch die härtesten Verfechter langsam vom heissgeliebten klassischen Fax lösen, vor allem weil dieses auch hybrid funktioniert. Das bedeutet, dass die Datenübermittlung über zwei Kanäle läuft. Der Erstkanal führt die Dokumente in einen geschützten Bereich, dem «DocRoom» (basiert auf Swisscom Docsafe), wo zugriffsberechtigte Nutzer diese ansehen, speichern, drucken, weiterleiten und archivieren können. Auf Wunsch übermittelt ZeroFax Business parallel dazu die Daten über einen Zweitkanal auf ein traditionelles, analoges Faxgerät. Alle übermittelten Daten sind jederzeit nachprüfbar und der Datenaustausch einfach nachvollziehbar.

Mit solchen Lösungen kommt das Fax zudem in einer Welt an, in der Dokumente auch elektronisch signiert und mit einem Zeitstempel versehen übertragen werden können. Ganz genau wie in der alten Welt, in der man ein Fax unterschreiben konnte und in der das Faxgerät eine Sende- bzw. Empfangszeit auf das Fax gedruckt hat.

Eine Zukunft ohne Fax

Mittel- bis langfristig werden sich jedoch rein digitale Lösungen durchsetzen und oben beschriebene Brückentechnologien ablösen, die jedoch denjenigen den Übergang erleichtern, die in ihren Prozessen immer noch auf Faxe angewiesen sind.

Doch bis es soweit ist, wird es immer wieder heissen: „ich lege Ihnen das schnell auf’s Fax“. Auch wenn nur noch die Eingeweihten ü30-Jährigen wissen, was damit gemeint ist und vor allem wie das geht.