So unterstützen Swisscom Lernende die künstliche Intelligenz!

"Für Deutsch drücken Sie die eins, für Französisch die zwei, für Italienisch die drei..." Wer kennt es nicht: Man ruft bei einer Hotline an und spricht erst einmal mit einem Tonband. Hat man sich vertippt, fängt das ganze Spiel wieder von vorne an. Dadurch verlängert sich die Wartezeit um ein Vielfaches.

Das AI (Artificial Intelligence) Team von Swisscom arbeitet daran, den mühsamen Ablauf beim Anrufen der Hotline durch eine künstliche Intelligenz zu vereinfachen. Diese muss aber – genau wie ein Kleinkind – zuerst trainiert werden. Dazu wird das System mit einer riesigen Menge an Daten gefüttert. Anhand dieser Daten kann das System Erfahrungen machen und daraus Muster bilden. Damit soll folgendes Ziel erreicht werden: Jemand ruft in Zukunft bei der Swisscom Hotline an und schildert der AI kurz das Problem. Das System erkennt dann a) die Sprache b) das Problem und ordnet dies c) der richtigen Fachperson zu. Der Anrufer wird direkt weitergeleitet und umgeht so mühsame Wartezeiten.

Doch was hat das Ganze mit uns Swisscom Lernenden zu tun? Wir können die künstliche Intelligenz mit Daten füttern. Und das haben wir auch getan: Das AI-Team besuchte uns gestern in der ICT-WG und erklärte uns, wie eine künstliche Intelligenz funktioniert und wie wir das Team unterstützen können. Gerade in der Schweiz stellen die verschiedenen Sprachen und Dialekte eine grosse Herausforderung dar, um ein Spracherkennungssystem zu programmieren. Umso unterschiedlicher wir also klingen, desto besser für das Training unserer künstlichen Intelligenz!